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Duisburger Verkehrsgesellschaft bekommt Straßenbahnsimulatoren

Förderprogramm des Bundes : DVG bekommt Straßenbahnsimulatoren

Ziel ist des Programms ist es, überflüssige Fahrten zu vermeiden und so auch zum Klimaschutz beizutragen. Das Projekt soll Modellcharakter für die Rhein-Ruhr-Region haben.

Mit knapp 1,4 Millionen Euro, die bis 2024 an die Duisburger Verkehrsgesellschaft fließen werden, sollen im Zuge der Erneuerung der Straßen- und Stadtbahnen in Duisburg zwei Schienenfahrzeugsimulatoren angeschafft werden. Möglich macht dies die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums. Das teilten die beiden Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir am Donnerstag mit.

Ziel des Projekts ist eine Treibhausgasreduzierung im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Von der Duisburger Verkehrsgesellschaft ist geplant, die Simulatoren als Lehrmittel im Fahrschulunterricht sowie in Lehrgängen zum energieeffizienten Fahren einzusetzen.

„Klimaschutz beginnt vor Ort. Auch wir in Duisburg wollen unseren Beitrag leisten. Wir haben uns daher sehr über die Nachricht aus dem Bundesumweltministerium gefreut, dass der Klimaschutz in Duisburg mit zusätzlichen Mitteln gefördert werden soll“, so Bas und Özdemir.

Die Umwelt profitiere so doppelt: Zum einen ersetze der Simulator herkömmliche Fahrschulfahrten, zum anderen werde der gesamte Energiebedarf der Duisburger Verkehrsgesellschaft durch eine energieschonendere Fahrweise gesenkt. Bärbel Bas und Mahmut Özdemir hoffen auch auf eine Signalwirkung des Projekts über die Grenzen der Stadt hinweg: „Wir hoffen, dass dieses Projekt Modellcharakter für die ganze Rhein-Ruhr-Region bekommt und so viele Tonnen CO² eingespart werden können“, so die beiden SPD-Abgeordneten.

Das Bundesumweltministerium fördert im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) seit 2008 Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland. Ziel sei es, gemeinsam mit Bürgern sowie Akteuren aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft innovative Ansätze und Konzepte für den Klimaschutz zu entwickeln und aktiv umzusetzen.

Insgesamt seien bislang bundesweit rund 1,07 Milliarden Euro in mehr als 32.450 Projekte geflossen. Erst im November hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen, das kommunale Klimaschutzprojekt „Schrittsteine“ in Duisburg zu fördern.

(mtm)