Rettungsschirm und Altschuldenhilfe Gewerkschaft demonstriert vor dem Rathaus

Duisburg · Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und den wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Städte und Gemeinden spannt die Gewerkschaft ver.di am Dienstag ab 8.30 Uhr einen symbolischen Rettungsschirm vor dem Duisburger Rathaus.

 Thomas Keuer – hier in Wesel – wird am Dienstag auch in Duisburg vor dem Rathaus ans Rednerpult gehen.

Thomas Keuer – hier in Wesel – wird am Dienstag auch in Duisburg vor dem Rathaus ans Rednerpult gehen.

Foto: Markus Joosten

„Bund und Länder stehen in der Pflicht die Kommunen als lebenswerte Orte zu erhalten“, so der Geschäftsführer des Duisburgs ver-di-Chef Thomas Keuer. Wie berichtet hatte der Rat der Stadt in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause einen Antrag mit entsprechenden Forderungen parteiübergreifend beschlossen.

Bei der Kundgebung auf dem Burgplatz vor dem Rathaus wird auch die Stadtspitze mit Oberbürgermeister Sören Link und Stadtdirektor und Kämmerer Martin Murrack vertreten sein. Nach Gewerkschaftsangaben unterstützten auch viele Initiativen und Verbände das Anliegen, den Kommunen die Altschulden zu erlassen und ausreichende finanzielle Unterstützung in der aktuellen Krise zukommen zu lassen. Duisburg hat zurzeit noch Altschulden von mehr als einer Milliarde Euro.

(mtm)