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Duisburg: Zwölfjähriger Raser liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Verfolgungsjagd mit Polizei : Zwölfjähriger rast mit Auto durch Duisburger Innenstadt

Ein Autofahrer raste am Mittwochmorgen durch die Duisburger Innenstadt. Dabei hätte er beinahe ein Mädchen erfasst. Als Polizisten den Raser endlich stoppen konnten, erlebten sie eine Überraschung.

Am Mittwochmorgen gegen 7.50 Uhr fiel Beamten des Verkehrsdienstes der Duisburger Polizei auf der Königstraße in Duisburg ein Peugeot auf, der nur hinten ein Kennzeichen hatte, das ungültig war.

Als die Polizisten das Auto stoppen wollten, reagierte der Fahrer zunächst nicht auf Anhaltezeichen und ergriff kurzerhand die Flucht. Dabei achtete er nicht auf rote Ampeln und fuhr rücksichtslos über innerstädtische Straßen. Auf der Windmühlenstraße konnte eine Frau ein Mädchen gerade noch von der Straße ziehen, als beide gerade bei "Grün" die Straße überqueren wollten.

Auf der Helmholtzstraße führte vermutlich ein Schaltfehler des Verkehrssünders schließlich dazu, dass die Ordnungshüter den Peugeot stoppen und die gefährliche Fahrt beenden konnten. Die Polizisten staunten nicht schlecht, als sich herausstellte, dass ein zwölfjähriges Kind auf dem Fahrersitz saß. Er war gemeinsam mit seinem 13-jährigen Kumpel unterwegs, der die Autoschlüssel seines Vaters an sich genommen hatte.

Bei der Befragung des jungen Fahrers stellte sich auch noch heraus, dass er Marihuana geraucht hatte. Die Polizisten stellten das Auto sicher, schrieben eine Anzeige und informierten das Jugendamt. Glücklicherweise wurde bei dem riskanten Fahrmanöver niemand verletzt.

(dab)