Duisburg: Zugang zum City Palais soll bequemer werden

Duisburger Einkaufszentrum : Zugang zum City Palais soll bequemer werden

Die frühere Drehtrommeltür am Eingang von der Königstraße wird gegen eine automatische Schiebetür ausgetauscht.

Unaufdringlich, aber unübersehbar hat das City Palais sein Gesicht verändert. Das Ochsenblutrot der Wände ist unter einem Anstrich in edlem Silbergrau verschwunden, beleuchtete Blumenständer mit echten Pflanzen geben nun ein einheitliches Bild ab, der gläserne Aufzug erhielt einen Sichtschutz aus feinen Goldschnüren und an einigen Wänden formt sich der mal dick, mal dünn, mal groß, mal klein gedruckte Name Gerhard Mercator zum Konterfei des Gelehrten sowie zu kartographischen und nautischen Messinstrumenten. Seit 2016 befindet sich die Immobilie, deren Eigentümerin die Hannover Leasing GmbH (HL) ist, in einer sogenannten Revitalisierungsphase.

Dafür haben die Anteilseigner des Fonds, zu dem das City Palais gehört, laut HL viel Geld investiert. Als Abschlussmaßnahme zur Wiederbelebung des vor einigen Jahren noch darbenden Gebäudekomplexes wird nun noch ein neuer Eingang geschaffen. Wie Knut Hink, bei der HL der zuständige Eigentümervertreter für das City Palais, auf Anfrage erklärt, soll der Zugang zur Mall von Königstraße erleichtert werden.

„Statt der bisherigen Drehtrommeltür wird eine doppelflügelige automatische Schiebetür eingebaut, um dem schönen Objekt einen neuen Eingang zu geben, der für alle bequemer zu nutzen ist“, so Hink. Zwar habe die Drehtür für einen besseren Luftzug in dem Gebäude gesorgt, doch mit der vorhandenen Technik könne die Innentemperatur gut ausgeglichen werden, versichert Hink. „Die Drehtür war keine so tolle Lösung“, gibt Hink zu. „Man hat ja viel Zeit in der Tür verbracht“, kommentiert er schmunzelnd die Tatsache, dass die Tür immer wieder ins Stocken geriet, sobald jemand zu dicht an die Flügel herantrat.

„Die neue Schiebetür wird in dem Abstand der beiden Säulen in Eingangsbereich eingebaut.“ Sie erleichtere künftig auch Rollstuhlfahrern den Zugang. Die Arbeiten, die am 24. Mai begonnen haben, sollen bis Ende Juli fertiggestellt sein. Hink: „Die Maßnahme umfasst 44 Leistungspunkte, und viele Gewerke können nicht gleichzeitig ausgeführt werden. Aber man wird schon früher diesen Eingang benutzen können. Der Anschluss an die übrige Fassade dauert etwas länger.“

An den beiden anderen Eingängen (König-Heinrich-Platz und Landfermannstraße) wird sich nichts ändern. Zur Investitionssumme sagt Hink nur: „Es kostet viel Geld.“

(U.S.)
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