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Duisburg: Wieder Corona-Reihentest in Asylbewerberheim

Coronavirus in Duisburg : Wieder Corona-Reihentest in Asylbewerberheim

Das Ordnungsamt hat am Montag damit begonnen, rund 250 Menschen in der Asylunterkunft an der Memelstraße in Neudorf einem weiteren Corona-Reihentest zu unterziehen. Dort war es bei einem ersten Reihentest am 11. April zu Problemen bekommen.

Nachdem sich ein Fall als positiv bestätigt hatte, hatte man im April alle Bewohner getestet. Bis zur Auswertung mussten alle in dem ehemaligen Bürogebäude in Quarantäne bleiben. „In Bereichen, die besonders gefährdet erscheinen, wie das in einem Asylbewerberheim der Fall sein kann, sind derartige Nachtests üblich“, erklärte Stadtsprecherin Susanne Stölting am Montag.

Stellt man bei den Tests Infizierte fest, werden diese anderweitig untergebracht. Im April war es an der Memelstraße zu Problemen gekommen, weil sich 16 Bewohner zunächst geweigert hatten, sich einem Test zu unterziehen.

Mit einem entsprechend großen Aufgebot rückten die städtischen Mitarbeiter daher am Montag auch an. Alle Einsatzkräfte sind mit Maske und Schutzkittel ausgerüstet, um sich selbst und andere vor einer Infektion zu schützen.

Seit einiger Zeit sind dort auch Menschen untergebracht, die ihre Wohnungen durch Einsätze im Zuge der „Task Force Schrottimmobilien“ verloren haben.

(mtm)