Lea Thome aus Duisburg Kämpferin für eine atomwaffenfreie Welt

Duisburg · Mit 15 Jahren verließ Lea Thome Duisburg, lebte und studierte in den USA, China und der Slowakei. Heute setzt sie sich für nukleare Abrüstung ein und nahm zuletzt an einem einem Vortreffen zum G7-Gipfel in Hiroshima teil.

 Lea Thome (Mitte) während der Präsentation der „Youth Summit“-Ergebnisse im japanischen Hiroshima.

Lea Thome (Mitte) während der Präsentation der „Youth Summit“-Ergebnisse im japanischen Hiroshima.

Foto: Nakaoku Takeo

Es ist Ende April in Hiroshima und Lea Thome steht in einer großen Parkanlage. Alles ist grün, voller Blumen und Schmetterlinge. Es ist der Ort, an dem 78 Jahre zuvor eine Atombombe einschlug. 70.000 bis 80.000 Menschen starben sofort, noch einmal mehr an den Spätfolgen. Eine Überlebende des US-amerikanischen Angriffs schildert Thome und anderen jungen Menschen ihre Erlebnisse. Sie alle sind nach Hiroshima gekommen, um über eine Atomwaffen-freie Welt zu diskutieren. „Das hat mir noch einmal einen persönlichen Bezug zu dem Thema gegeben“, sagt Thome.