Duisburg: Viel Arbeit für das Nachhaltigkeitsteam von Rheinfels Quelle

Getränkehersteller : Viel Arbeit für das Nachhaltigkeitsteam

Nachhaltigkeit gehört zur gelebten Unternehmensphilosophie der Rheinfels Quellen. Davon konnten sich jetzt die 60 Gäste der Veranstaltung vor Ort bei einem Podiumsgespräch überzeugen.

Die Rheinfels Quellen H. Hövelmann GmbH & Co. KG hatte eingeladen in die Räume des Walsumer Firmenmuseums. Hier drehte sich alles um „gesellschaftliche Unternehmensverantwortung“, kurz: CSR (Corporate Social Responsibility). Organisiert von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GFW) Duisburg und der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer in Kooperation mit Conversio findet das CSR-Frühstück zweimal jährlich statt.

Ralf Meurer, Geschäftsführer der GFW Duisburg, weiß, dass das Thema in vielen Betrieben angekommen ist und dort eine immer größere Bedeutung einnimmt: „Gleichzeitig steigt der Bedarf einer professionellen Durchführung und Umsetzung. CSR hat viele Gesichter. Das Netzwerktreffen beleuchtet die Materie und gibt Anregungen zur praktischen Umsetzung in kleinen und mittleren Unternehmen.“

Im hauseigenen Museum erlebten die Gäste darüber hinaus über 100 Jahre Firmengeschichte sowie den Wandel der Produktpalette anhand von Fotos, Werbeplakaten und anderen Ausstellungsstücken.

In den vergangenen Jahren hätten die Rheinfels Quellen durch Investitionen sowohl Energieeinsparungen als auch Effizienzsteigerungen erreicht, so das Unternehmen. Vom kaufmännischen Geschäftsführer Edmund Skopyrla erfuhren die Besucher, dass ein vollautomatisches Hochregallager 2017 in Betrieb genommen wurde. Dieses erbringe durch den reduzierten Staplereinsatz sowie durch die Vermeidung von Wärmeverlusten der Produktionshallen eine Energieeinsparung von 34 Prozent. Ein eigenes Blockheizkraftwerk, das 7000 Stunden pro Jahr im Einsatz ist, decke 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs der Rheinfels Quellen und erspare durch seinen hohen Wirkungsgrad der Umwelt jährlich etwa 3000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid.

„Schon lange legen wir sehr großen Wert auf einen nachhaltigen, verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Mineralwasserquellen: Wir wirtschaften ressourcenschonend. Dank modernster Technik reduzieren wir den Einsatz von Gas, Wasser, Reinigungsmitteln und Strom permanent. Auch bei Events setzen wir auf ökologisch sinnvolle Alternativen. So verzichten wir größtenteils auf den Einsatz von Plastik und verwenden komplett kompostierbare Getränkebecher aus nachwachsenden Rohstoffen“, so Edmund Skopyrla.

Um den internen Dialog zu fördern und das Expertenwissen aus den  Abteilungen und Fachbereichen zu bündeln, sammele ein Nachhaltigkeitsteam alle Ideen und treibe Projekte voran, die ein nachhaltiges Handeln und Arbeiten optimierten, um die Rheinfels Quellen mittelfristig zu einem konsequent und umfassend nachhaltig agierenden Unternehmen weiter zu entwickeln.

Lena Harmes, Nachhaltigkeitsbeauftragte des Unternehmens, sieht darin eine Querschnittsaufgabe: „Ein respektvoller und toleranter Umgang miteinander ist im Unternehmensalltag genauso wichtig, wie zielgerichtetes und nachhaltiges Arbeiten. Wir sind stolz auf die  Verbundenheit zwischen Unternehmen und Belegschaft. 75 Prozent unserer Mitarbeiter sind mehr als zehn Jahre hier beschäftigt.“

Die Akteure des Familienunternehmens, das seit 1905 in Walsum ansässig ist, sind dem Wirtschaftsstandort Duisburg eng verbunden. So werden auch karitative Einrichtungen wie „Die Tafel“ sowie ausgewählte Sportvereine und -verbände unterstützt.