Duisburg: Veranstaltungen Deutsch-Französische Gesellschaft

Deutsch-Französische Gesellschaft: Im Zeichen des Eiffelturms

Die Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG) hat ihr Programm für den Zeitraum bis Ende April angekündigt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Französischen Woche um den 22. Januar und den 40. Duisburger Akzenten.

Mehr als 50 Veranstaltungen bietet die Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG) Duisburg von Januar bis April 2019. „Das ist fast eine kleine Familienbildungsstätte“, freute sich die Vorsitzende Waltraud Schleser beim Pressegespräch. Sie stellte das frisch erschienene Faltblatt „Voilà“ vor, das im Stadtfenster und anderen Kultureinrichtungen kostenlos ausliegt und diesmal mit dem Eiffelturm als Titelbild gleich besonders deutlich macht, worum es geht.

Besonders erwähnt werden müssen jene Angebote, die zur Französischen Woche gehören. Die liegt jedes Jahr um den 22. Januar herum, das ist der Jahrestag des Elysée-Vertrags, also des Grundlagenvertrags zwischen Deutschland und Frankreich. Der „Arbeitskreis für Französisch-Lehrkräfte“ ist diesmal von breiterem Interesse: Am 17. Januar, von 16.30 Uhr bis 19 Uhr, wird im Café Museum (Friedrich-Wilhelm-Straße 64) nämlich die „Deutsch-Französische Hochschule“ vorgestellt, das ist ein Dach für binationale Studiengänge an verschiedenen Hochschulen, bei denen man Abschlüsse beider Länder erwirbt, hier am Beispiel der Wirtschaft an der Fachhochschule Dortmund und der Universität Wuppertal. Das kann insbesondere auch Schüler interessieren, die Teilnahme ist kostenlos.

Der monatliche französische Film im Original mit Untertiteln im kommunalen Kino filmforum (Dellplatz 16) ist diesmal der Dokumentarfilm „Visages Villages“ von Agnès Varda, in dem die inzwischen 90jährige „Großmutter der Nouvelle Vague“ mit dem 35jährigen Streetart-Künstler JR durch Frankreich tourt. Am 21. Januar, um 18 Uhr, kostet der Eintritt einheitlich sechs Euro und am 23. Januar, um 20.30 Uhr, liegt der Eintrittspreis bei acht Euro, für DFG-Mitglieder 6,50 Euro.

Künftig möchte die DFG in jedem Trimester einen französischen Autor nach Duisburg holen. Am 29. Januar, um 18.30 Uhr, liest Marc Villard in der Volkshochschule (VHS) im Stadtfenster (Steinsche Gasse 26) aus seinem Roman „Les biffins“, Krimi und Sozialstudie aus dem modernen Paris, übersetzt und moderiert von Wolfgang Schwarzer. Die Teilnahme kostet fünf Euro, für DFG-Mitglieder nichts.

  • Jugendfreizeit mit Franzosen und Deutschen : Kinder aus Jüchen und Leers fahren gemeinsam in den Urlaub

Auch an den 40. Duisburger Akzenten „Utopien“ ist die DFG beteiligt. Am 19. März, um 20 Uhr, referiert Dr. Florence Hervé in der VHS über „Freiheit für die Frauen, Freiheit für das Volk. Frauenutopien im Frankreich des 19. Jahrhunderts am Beispiel von Flora Tristan“. Die Teilnahme ist kostenlos, ebenso beim „Jour fixe: Unsterblicher Jules Verne“ am 21. März, um 17 Uhr, in der VHS, mit den Referenten Dr. Claudia Kleinert und Wolfgang Schwarzer. Am 26. März, um 18 Uhr, zeigt das filmforum den 1965 entstandenen französischen Filmklassiker „Alphaville“ von Jean-Luc Godard (in deutsch synchronisierter Fassung). Hier kostet der Eintritt wieder acht Euro, für DFG-Mitglieder 6,50 Euro.

Beim Akzente-Gastspiel des Schauspiels Hannover mit „Madame Bovary - aber mit anderem Text und auch mit anderer Melodie“ von Clemens Sienknecht und Barbara Bürk nach Gustave Flaubert am 23. März, um 19.30 Uhr, im Theater (Opernplatz 1) erhalten DFG-Mitglieder 20 Prozent Ermäßigung auf allen Plätzen, da ist eine Reservierung erforderlich.

Erwähnt werden muss noch der VHS-Vortrag „Deutsch-Französische Geschichte, Teil 1: Deutsch-Französische Beziehungen im Mittelalter (843-1515)“ der beiden Bochumer Geschichts-Studenten Fabian Jarzombek und Jérémy Gaudais am 1. April, um 20 Uhr. Da kostet die Teilnahme fünf Euro.

Ausführliche Informationen zu allen Veranstaltungen und weitere Informationen finden sich auch im Internet unter www.voila-duisburg.de.

Mehr von RP ONLINE