Duisburg: Treff für Science-Fiction-Fans im Haus Michels

Im Haus Michels : Ein Treff für echte Science-Fiction-Fans

Michael Schmeling und Andreas Neuburg haben in Buchholz den „Außenposten 47“ gegründet. Im Haus Michels werden Bücher vorgestellt, Serien besprochen und Spiele ausprobiert. Die Initiatoren heißen jeden willkommen.

Für Michael Schmeling war es Liebe auf den ersten Blick: „Ich habe damals im Fernsehen die originalen Star Trek-Folgen mit William Shatner als Captain Kirk gesehen.“ Seitdem ist es um ihn geschehen, Science-Fiction, kurz Sci-Fi, ist bis heute sein liebstes Hobby. Zusammen mit Andreas Neuburg gründet Schmeling deshalb jetzt den Außenposten 47 – ein Treff für alle Sci-Fi-Fans, Franchise-übergreifend und offen für alle.

„Wir sind eine Interessengemeinschaft, kein Verein“, betont Neuburg. Nachdem er als Kind zufällig auf einer überspielten Disney-Videokassette den Angriff der Star Wars-Rebellen auf den Todesstern gesehen hatte, war für ihn klar: Das Träumen von fremden Welten und spannenden Technologien ist so faszinierend wie kein anderes Thema.

Im neuen Treff im Haus Michels in Buchholz soll es in Zukunft anders zugehen als bei den üblichen Sci-Fi-Treffen. „Normalerweise gibt es zum Beispiel Treckdinner, da wird nur über Star Trek gesprochen, oder Gruppen die sich bloß mit Kampfstern Galactica beschäftigen“, erklärt Andreas Neuburg, „das wird bei uns anders.“ Zunächst einmal wird es um alle Franchises gehen. Die Gruppe beschäftigt sich also mit allem, was unter die Kategorie Sciencie-Fiction fällt. Serienbesprechungen gehören genauso zu den Treffen wie die Vorstellung neuer Bücher. Autoren soll die Möglichkeit gegeben werden, ihre neuen Werke zu präsentieren. Außerdem werden auch Tabletopspiele ausgepackt. Dabei handelt es sich um Strategiespiele mit Miniaturfiguren. Das neueste Star Trek-Spiel haben Schmeling und Neuburg auf Deutsch übersetzt, „um den Einstieg für alle zu erleichtern.“

Einschränkungen machen der Commander und der Sub-Commander, so ihre Ränge im Außenposten 47, nicht. „Was schlüssig ist, ist auch erlaubt“, sagt Schmeling. Die Netflix-Serie „The Expanse“ wird deshalb genauso besprochen wie Christopher Nolans Meisterwerk „Interstellar“.

Bei einem karitativen Treffen kleidete sich der ganze Außenposten in roten Star Trek-Uniformen – ein Insider-Gag, denn die in rot gewandeten Crewmitglieder in der Serie beißen meist relativ schnell ins Gras. „Da konnten dann auch mal die Stormtrooper etwas treffen“, lacht Neuburg, denn die imperialen Truppen aus Star Wars sind eigentlich für ihre Fehlschüsse bekannt.

Bei den Treffen sollen eingefleischte Fans und Sci-Fi-Neulinge zusammenkommen. Die Lockerheit ist Neuburg und Schmeling wichtig. „Das wird hier nicht verkrampft werden, einfach eine nette Gruppe, die sich über ihr Lieblingsthema unterhält.“

Mehr von RP ONLINE