Duisburg - Totes Baby Mia: Waschhandschuh im Fokus der Ermittlungen

Ermittlungen in Duisburg: Polizei geht neuer Spur im Fall des toten Babys „Mia“ nach

Im Fall des in Polen gefundenen toten Babys Mia sind viele Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Bei dem „Beutel“, der bei der Babyleiche gefunden wurde, soll es sich um einen Handschuh handeln, wie er in türkischen Dampfbädern zum Einsatz kommt.

Im Fall des in Polen tot aufgefundenen Babys „Mia“ sucht die Polizei weiterhin mit Hochdruck nach der Mutter des Säuglings. Ein kürzlich veröffentlichtes Foto hat nun weitere Hinweise aus der Bevölkerung gebracht.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, soll es sich bei einem „Beutel“, der bei der Babyleiche gefunden wurde, um einen Waschhandschuh handeln, wie er in einem Hamam zum Einsatz kommt. Dieser soll hauptsächlich im türkischen, bulgarischen und marokkanischen Raum Verwendung finden. Insgesamt haben über 40 Menschen bei den Ermittlern angerufen. Auch in den sozialen Medien äußerten sich viele Leute dazu. Die Beamten haben bereits Kontakte zu Herstellern dieser Art Waschhandschuh aufgenommen, um Auskünfte über Liefer- und Vertriebswege zu erhalten.

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Die Polizei sucht nach wie vor nach der Mutter des Babys. Sollten Sie eine Frau oder eine Jugendliche kennen, die zwischen dem Frühjahr und Anfang November 2018 im Großraum Duisburg eine Schwangerschaft verleugnet hat oder die nach einer Schwangerschaft niemals mit einem Baby gesehen wurde, wenden Sie sich bitte an die Duisburger Polizei unter Tel. 0203 2800.

(th)
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