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Duisburg: Stadt will 24,5 Millionen in die City-Entwicklung investieren

Stadtentwicklung : Stadt beantragt Förder-Millionen

Mit Hilfe der Fördertöpfe „Stärkung der Innenstädte und Ortsteilzentren“ sowie „Soziale Stadt NRW“ will die Stadt 2018 rund 24,5 Millionen Euro in den Aus-, Um- und Rückbau der Infrastruktur in den Stadtteilen investieren.

An allen Ecken und Enden in Duisburg wird geschraubt und gebaut. Auf der Königstraße rollen die Bagger, der halbe Kantpark ist zwecks Instandsetzungsarbeiten gesperrt und in Hochheide bahnt sich mit der geplanten Sprengung des ersten Weißen Riesen eine der umfassendsten städtebaulichen Veränderungen der vergangenen Jahre an. Allein aus dem klammen städtischen Haushalt ist diese Vielzahl an Aufgaben nicht mehr zu stemmen. Deshalb werden der Bezirksvertretung Mitte in ihrer kommenden Sitzung am 6. September die Förderanträge für das Jahr 2018 zur Absegnung vorgelegt. Es geht um Investitionen in Höhe von rund 24,5 Millionen Euro. Rund 19,6 Millionen davon sollen aus den Töpfen zur Förderung der Innenstädte und Ortsteilzentren sowie aus dem Programm Soziale Stadt NRW kommen. Die RP stellt die wichtigsten Vorhaben vor.

Stärkung der Innenstädte und Ortsteilzentren: Rund 2,6 Millionen Euro an geplanten Investitionen entfallen im Jahr 2018 auf die Fortsetzung des Integrierten Handlungskonzepts Duisburg Innenstadt. Davon bezahlt werden sollen die angefallenen Mehrkosten für den Ausbau des Kantparks, die Planung und der Umbau des Bereichs um den Ostausgang des Hauptbahnhofes und die Fortsetzung des Altstadtmanagements. Die geplante Förderung liegt bei 2,1 Millionen Euro. Die Gesamtkosten für die Umsetzung des Integrierten Handlungskonzepts bis 2019 betragen rund 23,3 Millionen Euro.

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Soziale Stadt NRW, Hochheide: Im Duisburger Westen will die Stadt im Förderjahr 2018 rund 9,2 Millionen Euro ausgeben. Geplante Maßnahmen sind der die Begleichung der Restkosten für den Erwerb des Vorkaufsrechts für das Hochhaus Ottostraße 54 bis 56, die Begleichung von Mehrkosten bei der Asbestsanierung des Hochhauses Ottostraße 24 bis 30 sowie die Begleichung von Mehrkosten für die Asbestsanierung des Hochhauses Friedrich-Ebert-Straße 10 bis 16. Diese Arbeiten sind Voraussetzung dafür, die Gebäude später abreißen zu können. Darüber hinaus sollen die Geldmittel in ein Fassadenprogramm für Hochheide, die Einrichtung eines Verfügungsfonds sowie in ein quartierweites Grünflächenkonzept fließen. Die Stadt rechnet bei diesen Maßnahmen mit einer öffentlichen Förderung von 7,4 Millionen Euro. Die Gesamtkosten für den Bereich Hochheide beziffert die Verwaltung bis 2020 mit einer Summe von rund 27,8 Millionen Euro.

Soziale Stadt NRW, Hochfeld: Auch in Hochfeld stehen eine Reihe von Ausgaben an. Insgesamt 11,6 Millionen Euro will die Kommune investieren. Davon abgedeckt werden sollen die Umgestaltung des Hochfelder Marktes, die Anpassung des Außenbereichs der Quartierschule Hochfelder Markt, die Umsetzung des dritten Bauabschnitts des Rheinparks, ein Fassadenprogramm und der Betrieb des Ortsteilmanagements. Gefördert werden sollen die Arbeiten mit einer Summe in Höhe von rund 9,1 Millionen Euro. Bis 2019 will die Stadt für die Arbeiten in Hochfeld rund 70,3 Millionen Euro ausgegeben haben

Soziale Stadt NRW, Marxloh: Im Bereich Marxloh sollen Arbeiten im Wert von rund einer Million Euro mit Hilfe öffentlicher Fördermittel umgesetzt werden. Fließen soll das Geld unter anderem in die Erstellung einer Machbarkeitsstudie, die sich mit der Frage auseinandersetzen soll, wie sich der Bildungsstandort Marxloh verbessern lässt. Außerdem entfallen Mittel auf die Fortsetzung des Fassadenprogramms und auf den Betrieb des Quartiersbüros. Die Ausgaben sollen mit rund 870.000 Euro gefördert werden. Die Gesamtkosten bis 2020 beziffert die Verwaltung mit 24,6 Millionen Euro.