Konkrete Pläne Wie ein Drogenkonsumraum in Duisburg funktionieren könnte

Duisburg · Sie setzen sich die Spritze unter der Treppe im Parkhaus König-Heinrich-Platz oder im Kantpark in Sichtweite des Lehmbruck-Museums: Suchtkranke in Duisburg haben es nicht leicht. Was sich ändern soll und was es kostet.

 Wer suchtkrank ist, sollte sich die Spritzen wenigstens unter Aufsicht setzen.

Wer suchtkrank ist, sollte sich die Spritzen wenigstens unter Aufsicht setzen.

Foto: dpa/Boris Roessler

Die Einrichtung eines Druckraums in Duisburg rückt näher. Am Donnerstag befasst sich die Bezirksvertretung Mitte mit dem Projekt, am 18. September soll dann der Stadtrat der Einrichtung eines Drogenkonsumraums grundsätzlich zustimmen. Er könnte in der Altstadt angesiedelt werden, entweder sechs oder sieben Tage in der Woche geöffnet sein und 2024 eröffnen. Das Ziel: Suchtkranke Menschen könnten hier Drogen konsumieren – geschützt und medizinisch überwacht beziehungsweise begleitet.