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Duisburg: Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums sammeln Stoffmasken

Aktion am Albert-Einstein-Gymnasium : Schüler sammeln drei Umzugskartons mit Stoffmasken

Über drei große Umzugskartons voller Stoffmasken kann sich die Schülervertretung des Albert-Einstein-Gymnasiums in Rumeln-Kaldenhausen freuen. Sie sind für ärmere Länder bestimmt, in denen problematische hygienische und medizinische Verhältnisse herrschen.

Stoffmasken? Wer braucht denn jetzt noch Stoffmasken, während gerade in Deutschland darüber diskutiert wird, die Maskenpflicht ganz abzuschaffen? Hierzulande werden sie vielleicht nicht mehr gebraucht, aber in anderen Ländern könnten sie Menschen zum Schutz vor einer Corona-Infektion sehr hilfreich sein.

Deshalb hat sich die Schülervertretung des Albert-Einstein-Gymnasiums einer Stoffmasken-Sammelaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) angeschlossen. Der BDKJ sammelt Stoffmasken, die hier ja schon länger nicht mehr verwendet werden dürfen, um sie an ärmere Länder zu schicken, in denen eher problematische hygienische und medizinische Bedingungen herrschen.

Dort sind Alltagsmasken nach wie vor sehr gefragt. Die „Einsteiner“ fanden diese Idee so gut, dass sie die Schulgemeinschaft über die Aktion informierten und an drei Tagen zahlreiche gut erhaltene und natürlich frisch gewaschene Stoffmasken einsammeln konnten.

„So verstauben die Stoffmasken nicht in unseren Schränken und wir können uns solidarisch zeigen mit den Ländern, in denen es den Menschen nicht so gut geht wie uns“, erklärt Nikolas Neuhöfer, Schülersprecher des AEG. Insgesamt kamen so über 1000 Stoffmasken zusammen, die jetzt über den BDKJ in die Länder verschickt werden, in denen Masken jeglicher Art Mangelware sind.

(RP)