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Duisburg: Schilder hängen, Maskenmuffel werden nun zur Kasse gebeten

Corona-Maßnahmen in Duisburg : Maskenmuffel werden zur Kasse gebeten

Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss ab Freitag auch auf den Reyclinghöfen getragen werden.

Eine Woche, nachdem der Krisenstab der Stadt Duisburg für Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen eine Maskenpflicht auch im Freien angeordnet hatte, sind nun auch entsprechende Schilder angebracht worden, die darauf hinweisen. In den vergangenen Tagen hätten die Mitarbeiter des Außendienstes viele „Aufklärungsgespräche“ mit den  Duisburgern geführt, um die Akzeptanz der Maßnahme zu verstärken, teilte die Stadt jetzt mit. Sobald die Beschilderung angebracht sei, so die Stadt, bleibt es dann auch nicht bei „Aufklärungsgesprächen“ und Ermahnungen: Dann würden  Verstöße mit einem Verwarngeld in Höhe von 50 Euro geahndet. Wer dies nicht akzeptiert, müsse mit der Einleitung eines Bußgeldverfahrens rechnen.

Ebenso kontrolliert werde die Einhaltung der Kontaktbeschränkung. Im öffentlichen Raum dürfen – mit einigen Ausnahmen, zum Beispiel bei Verwandten in gerader Linie – nur noch zwei Personen zusammen kommen. Verstöße gegen die Kontaktbeschränkung sind mit 250 Euro Bußgeld deutlich teurer als Verstöße von Maskenmuffeln.  Inzwischen haben auch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) eine Maskenpflicht für die Recyclinghöfe angeordnet. Sie gilt ab Freitag, 30. Oktober.

Dies gelte als weitere Schutzmaßnahme für die Kunden, aber auch für die Belegschaft der Wirtschaftsbetriebe, um die Gefahr einer Ansteckung weiter zu minimieren, teilte WBD-Sprecherin Silke Kersken mit. Darüber hinaus sei der Abstand von 1,50 bis zwei Metern  zwischen zwei Personen nach wie vor einzuhalten. Darüber hinaus gibt es weitere Corona-Regeln auf den Recyclinghöfen:

So sollte die Anlieferung der Abfälle durch Einzelpersonen erfolgen, beziehungsweise die Beschränkung der Begleitpersonen sollte „auf ein Minimum“ reduziert werden. Im Übrigen machen die Betriebe ansonsten von ihrem Hausrecht Gebrauch: Wer sich nicht an diese Regeln halte, werde von der Abfallanlieferung „ausgeschlossen“.

Wenn kostenpflichtige Abfälle angeliefert werden, wäre zudem eine bargeldlose Bezahlung mit EC-Karte oder abgezähltem Geld hilfreich, so die Wirtschaftsbetriebe.

(mtm)