100-000 Betriebsstunden sind möglich 12.000 LED-Lampen für die Straßenlaternen

Duisburg · Damit sollen jährlich 5,7 Millionen Kilowattstunden Strom in Duisburg eingespart werden.

 Andreas Gutschek und Sören Link mit einer LED-Lampe.

Andreas Gutschek und Sören Link mit einer LED-Lampe.

Foto: Stadtwerke

Insgesamt würden durch den Einsatz der stromsparenden und modernen Technik rund 2100 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr eingespart. Finanziert wurde die Umrüstung durch die KIDU-Mittel (Kommunale Investitionsoffensive Duisburg) des Bundes. „Mit dem Einsatz der LED-Technik an Straßenlaternen leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in der Stadt“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Die Leuchten sind nicht nur nachhaltig und effizient, sie verbessern auch die Lichtqualität in den Straßen und auf den Gehwegen. Sie erhellen die Verkehrsflächen gleichmäßig und reduzieren somit die Lichtverschmutzung in der Stadt.“ Andreas Gutschek, Stadtwerke-Vorstand für Infrastruktur und Digitalisierung, sagt: „Klimaschutz, Energieeffizienz und das Erschließen von Einsparpotenzialen stehen bei uns an oberster Stelle. Der Hersteller der neuen Leuchtmittel verspricht bis zu 100.000 Betriebsstunden. Somit würden die Leuchten erst in 15 Jahren erneuert werden müssen.“ Mit den neuen Leuchten spare die Stadt Duisburg circa 5,7 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Die neuen LED-Leuchten verbrauchen nur 2,6 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Zum Vergleich: Die zuvor verbaute herkömmliche Natriumdampf-Hochdrucktechnik benötigte circa 8,3 Millionen Kilowattstunden Strom jährlich.