Rockermord-Prozess in Duisburg „Die haben den Jungen seinen eigenen Beton mischen lassen“

Duisburg/Mönchengladbach · Vor dem Duisburger Landgericht sagte am Mittwoch der Mönchengladbacher Kronzeuge im Prozess um den mutmaßlichen Rocker-Stückelmord aus. Der 43-Jährige schilderte, wie Hells Angel Kai M. seinen eigenen Tod unwissend vorbereitet haben soll.

 Der Angeklagte Francesco G. im Gespräch mit seiner Anwältin.

Der Angeklagte Francesco G. im Gespräch mit seiner Anwältin.

Foto: Christoph Reichwein (crei)

Wer diesen siebten Verhandlungstag im Prozess um den mutmaßlichen Stückelmord an Rocker Kai M. beobachtete, suchte irgendwann unwillkürlich nach Kameras. Erinnerte der Ablauf doch mehr an eine Fernsehproduktion als an eine Sitzung im Duisburger Landgericht. Der 43-jährige Kronzeuge der Anklage wurde am Mittwoch von drei Personenschützern in den Saal begleitet, um dann zu verkünden: Ohne einen Anwalt sage er hier gar nichts. Bevor es nach einer Pause, in der es eigentlich nur noch um die Planung des nächsten Termins gehen sollte, zur Überraschung aller Beteiligten förmlich aus ihm heraussprudelte.