Festival-Projekt Die „Junge Triennale“ sucht Räume in Hochfeld

Duisburg · Das theaterpädagogische Angebot plant ein interaktives Projekt und benötigt einen Standort.

Foto: Ruhrtriennale

(RP) In Hochfeld soll in den kommenden Monaten ein „Safe Space“  (sicherer Raum) errichtet werden. Ein etwa 80 bis 150 Quadratmeter großer, leerstehender Raum soll Anlaufstelle für junge Menschen werden, in dem sie sich kreativ ausleben können. Da der „Safe Space“ in Kooperation mit der Globus Gesamtschule (Gitschiner Straße 107, 47053 Duisburg) realisiert wird, sollen sich die Räumlichkeiten in fußläufiger Umgebung der Dependance in Hochfeld befinden. Die Gesamtschule plant, die Zusammenarbeit in den Schulalltag und im Fach „Darstellen und Gestalten“ auch in den Unterricht einzubinden.

Es soll ein Begegnungsort entstehen, der mit Aktionen, Workshops und Performances den Stadtteil belebt und untersucht, wie die jungen Menschen vor Ort zusammenleben wollen. Darüber hinaus soll der „Safe Space“ auch als Anlaufstelle und Netzwerkbüro fungieren und möglichst viele verschiedene Alters- und Interessengruppen miteinbeziehen. Interessierten Vermietern steht Lina Hölscher, Projektleiterin der Jungen Triennale (0234 97 48 34 18, l.hoelscher@ruhrtriennale.de), für Auskünfte zur Verfügung.

Neben dem „Safe Space“ realisiert die Junge Triennale in diesem Jahr mit dem Projekt #nofear eine Performance, die sich dem Themenschwerpunkt Macht widmet. Das Projekt #nofear wird gefördert von der Stiftung Mercator.

Die Ruhrtriennale lädt jedes Jahr  Künstler ein, die monumentale Industriearchitektur der Metropole Ruhr zu bespielen. Die Ruhrtriennale 2019 findet vom 21. August 29. September statt.

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