Duisburg: Polizeieinsatz an Gertrud-Bäumer-Berufskolleg wegen Meldung über Mann mit Schusswaffe

Berufskolleg in Duisburg evakuiert: Polizei gibt vorerst Entwarnung - Ermittlungen gehen weiter

Großeinsatz der Polizei mit Spezialeinsatzkräften am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Duisburg: Eine Schülerin hatte gemeldet, dass dort ein Mann mit einer Schusswaffe unterwegs sei. Die Polizei hat die Suche nach Stunden beendet.

Seit dem Nachmittag war die Polizei mit starken Kräften an der Schule im Einsatz. Auch Spezialeinsatzkräfte (SEK) waren dabei. Eine 17-jährige Schülerin hatte gemeldet, dass sie einen Mann mit einer Schusswaffe in dem Gebäude gesehen habe. Der Notruf ging um 14.50 Uhr bei der Polizei ein. Die Einsatzkräfte durchsuchten bis zum Abend das Gebäude. Nach 18 Uhr gab es Entwarnung: Es wurde kein Tatverdächtiger gefunden, es gibt keine Hinweise auf eine Gewalttat. Die Hintergründe werden nun von der Kriminalpolizei ermittelt.

Die Schülerin hatte gesagt, dass sie einen Mann gesehen habe, der möglicherweise mit zwei Waffen in der Hand die Schule verlassen habe. Ihre Beobachtungen meldete sie der Schulleiterin, die die Polizei alarmierte. Es wurde ein Amokalarm ausgelöst. "Erste Schritte der Notfallpläne für die Schule wurden umgesetzt", sagte eine Polizeisprecherin am Nachmittag. Die Schüler hatten sich in ihren Klassenräumen eingeschlossen. Auch der bekannte TV- und Sterne-Koch Stefan Marquard war darunter, wie unsere Redaktion erfuhr: Er hatte an diesem Nachmittag mit Schülern gekocht.

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Die Schule wurde gegen 17 Uhr evakuiert. Polizei und Feuerwehr kümmerten sich um die Schüler und Lehrer. Zentrale Anlaufstelle für Eltern und Angehörige ist am Ludgeriplatz 31.

Das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg liegt an der Klöcknerstraße in der Duisburger Innenstadt nahe des Hauptbahnhofs. Der Einsatzort wurde weitgehend abgesperrt. An den Sperren standen Eltern von Schülern, die von dem angeblichen Amoklauf gehört haben und zu ihren (überwiegend erwachsenen) Kindern ins Gebäude wollen. Die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, Schaulustige fernzuhalten.

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