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Duisburg: Polizei stoppt mutmaßliche Serieneinbrecher

Kriminalität in Duisburg : Polizei stoppt mutmaßliche Serieneinbrecher

Der Duisburger Polizei ist ein Schlag gegen mutmaßliche Serieneinbrecher geglückt. Bereits am 21. Juli nahmen Ermittler des Duisburger Einbruchkommissariats in Marxloh einen 20-Jährigen fest.

Der Mann soll nach Polizeiangaben im dringenden Verdacht stehen, gemeinsam mit einem 19-jährigen Mittäter eine Vielzahl von Büro- und Geschäftseinbrüche verübt zu haben. Neben Kiosken standen auch Supermärkte, Kfz-Betriebe, Imbissgeschäfte, Frisörläden und Kindertagesstätten im Fokus der Verdächtigen.

Die Tatorte hätten sich von Vierlinden über Aldenrade nach Marxloh und Hamborn gezogen, so die Polizei. Die Verdächtigen waren in der Zeit zwischen März und Juli 2021 unterwegs und regelmäßig auf der Suche nach Bargeld, nahmen aber in einigen Fällen auch Tresore mit. Die mutmaßliche Schadensumme liege im fünfstelligen Bereich.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg beantragte nun bei dem zuständigen Amtsgericht gegen beide Haftbefehle wegen des Verdachts des schweren Diebstahls.

Während sich der 19-jährige mutmaßliche Mittäter  bereits in die Türkei abgesetzt hatte, klickten bei dem 20-Jährigen in der Nähe seiner Wohnanschrift die Handschellen. Kurz darauf ordnete der Richter Untersuchungshaft an.

Derzeit prüfen die Ermittler, ob noch weitere Verdächtige mit dem Diebes-Duo auf Tour waren und ob die mutmaßlichen Einbrecher noch für weitere dutzende Einbrüche in Frage kommen.

(RP)