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Duisburg: Polizei kontrolliert Karfreitag verstärkt Raser

Mehrere Autorennen erwartet : Polizei Duisburg will Tuning-Szene an Karfreitag kontrollieren

Die Polizei rechnet am Karfreitag trotz Corona-Verbote mit Aktionen der Autotuning-Szene, die den Feiertag auch gerne als „Car-Freitag“ bezeichnet. Im vergangenen Jahr wurden in Duisburg mehr als 100 Raser gestoppt.

Schon seit mehreren Jahren versucht die Raser- und Tuningszene den Karfreitag zu einer Art eigenem Feiertag zu machen, dem sogenannten Car-Freitag, bei dem sich Fahrer mit ihren aufgemotzten Autos Rennen liefern. Die Rennen sind nicht nur illegal und gefährlich, sie stören auch die Ruhe der Anwohner. Die Duisburger Polizei will auch in diesem Jahr am Karfreitag und den übrigen Ostertagen vor allem im Bereich der Hamborner L1 (Duisburger- und Weseler Straße) Kontrollen durchführen.

Polizisten werden gemeinsam mit Mitarbeitern des Ordnungsamtes der Stadt Geschwindigkeiten messen. Außerdem werden verdächtige Fahrzeuge von eigenen Kfz-Mechanikern der Polizei auf verbotene technische Veränderungen überprüft. Bei Verstößen drohen Anzeigen, Bußgelder und Fahrverbote. In Zeiten von Corona und des nach wie vor geltenden Kontaktverbots werden die Ordnungshüter auch ein Auge darauf haben, dass Fahrzeuge nur mit maximal zwei Personen besetzt sind. Verstöße wird die Polizei konsequent verfolgen.

Bereits am Donnerstag wurden erste Autofahrer kontrolliert. In Alt-Hamborn haben die Beamten in der Nacht im Bereich des altbekannten Szenetreffpunkts an der Duisburger Straße eine Fahrspur für Kontrollen gesperrt. 2019 kontrollierte die Duisburger Polizei an Karfreitag insgesamt etwa 1300 Fahrzeuge, stoppte 166 Raser und stellte drei unzulässig getunte Autos sicher.

(atrie)