Neue Kulturveranstaltung in Duisburg Vielseitiges Musik- und Kulturprogramm bei „Subtopia“ im Stapeltor

Duisburg · Die Veranstaltung findet am 29. Juni zum ersten Mal statt. Organisiert wird sie vom Platzhirsch Festival und dem Soziokulturellen Zentrum Stapeltor. Konzerte, DJ-Sets, eine Lesung sowie eine Ausstellung stehen auf dem Programm. Was die Besucher erwartet.

Das Duo A2iCE und BO3 wird beim „Subtopia“ als Musik-Act auftreten.

Das Duo A2iCE und BO3 wird beim „Subtopia“ als Musik-Act auftreten.

Foto: Veranstalter

Subkulturelle Kreativität, das ist Musik, Text und Kunst in einem. Für dieses Bündel gibt es nun auch eine Veranstaltung in Duisburg: das „Subtopia“. Zum ersten Mal startet am 29. Juni die Veranstaltung, ab 16 Uhr mit einer Ausstellung und dem sogenannten „Creative Space“, wo eigene Ideen entstehen und verwirklicht werden können, so die Veranstalter. Weiter geht es mit einem Bühnenprogramm und der Clubnacht. Das „Subtopia“ hat das soziokulturelle Zentrum Stapeltor in Kooperation mit dem Platzhirsch Festival geplant.

In der Ausstellung werden Werke der Fotografin und Medienkünstlerin Diana Akoto-Yip gezeigt. Die Künstlerin mit deutsch-ghanaischem und kantonesischem Hintergrund verbindet malerische Ästhetik mit erzählerischer Qualität. Sie schafft Raum für Bilder und Geschichten basierend auf persönlichen Erfahrungen, „mit einem kritischen Blick auf gesellschaftliche Zusammenhänge und einem hohen Maß an Empathie“, so die Veranstalter.

Das Bühnenprogramm beginnt um 18 Uhr mit einem Konzert der französischen Geigerin Clara Levy, bestehend aus moderner Musik und Improvisation. Danach zeigt die Musikerin Güner Künier eine Mischung aus psychedelischen Sounds der 70er Jahre, Synthwave der 80er und gegenwärtigen Stilen gepaart mit englischen und türkischen Texten. Sie legt ihre Stimme dabei über School- und Industrial-Beats, begleitet von Lo-Fi-Gitarren und Synthesizersounds.

Nach den ersten beiden Konzerten folgt eine Lesung von Ilija Matusko aus seinem Buch „Verdunstung in der Randzone“. Ausgehend von dem Satz eines Mitschülers „Es riecht nach Pommes, Ilija kommt!“, thematisiert Matusko in seinem Buch den Geruch als soziales Unterscheidungsmerkmal. Er schreibt aus der Sicht eines Bildungsaufsteigers über soziale Herkunft. Im Anschluss bietet Korhan Erel eine Mischung aus Klangkunst, elektronischer und improvisierter Musik. Erel hat bereits zehn Alben mit verschiedenen Musikern veröffentlicht und Konzerte in Europa, Asien und Nordamerika gespielt.

Um 22 Uhr startet dann die Clubnacht mit den DJs finsterNiz und sun_ma__. Sie spielen Sets aus düsteren, melancholischen Klängen, begleitet von Bass und Drums. Nach ihnen spielen die beiden DJs A2iCE und BO3 in ihrem Live-Set einen Mix aus Bassmusik, Breakbeat und Techno.

Zuletzt beendet Andreas_2020 die Clubnacht mit einem Stil, der sich zwischen Latin, Pop und experimenteller Musik einordnen lässt. Seine Musik zeichne sich aus durch sanfte Lyrics und markanten Drums, so die Veranstalter.

Auch für Verpflegung ist durch den Foodtruck vom Zentrum für Kultur in Hochfeld gesorgt. Die Entrittspreise variieren zwischen sieben und 25 Euro, je nachdem wie viel Geld Besucher zur Verfügung haben und an wie viel Programm sie teilnehmen möchten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie Tickets finden sie unter www.platzhirsch-duisburg.org und www.platzhirschduisburg.bigcartel.com .