Geschäft der Stadtwerke So viele Millionen bringt der Steag-Deal für Duisburg

Duisburg · Mit dem Verkauf der einstigen Evonik-Tochter Steag sind die Stadtwerke Duisburg eine Sorge los – gleichzeitig wird ein warmer Geldregen in die Kasse gespült. Wie viele Millionen sind das? Und was machen die Stadtwerke damit?

Die Tage der Steinkohleverstromung sind gezählt.

Die Tage der Steinkohleverstromung sind gezählt.

Foto: dpa/Bernd Thissen

Die Energiewende hat Gewinner und Verlierer. Als die Duisburger Stadtwerke gemeinsam mit den lokalen Energieversorgern aus Dortmund, Bochum, Essen, Oberhausen und Dinslaken als Kommunale Beteiligungsgesellschaft (KSBG) 2010 erst 51 Prozent und 2014 dann die restlichen 49 Prozent der Steag übernahmen, da schien die Kohleverstromung ein ewig melkbarer Goldesel zu sein. Während anfangs die Politik Steinkohlekraftwerke noch förderte, weil sie deutlich sauberer arbeiten als die Braunkohleverstromung, gestalteten sich die Folgejahre durch die Energiewende und den Kohleausstieg ausgesprochen schwierig.