Duisburg: Mann rast mit 120 über Brücke der Solidarität

Duisburger Polizei stellt Verkehrssünder : Mann mit Probeführerschein rast mit 120 über Brücke der Solidarität

Das Lasermessgerät war gerade aufgebaut, als ein junger Mann in einem roten Mercedes mit 120 Stundenkilometer über die Brücke der Solidarität raste. Nicht der einzige Verkehrssünder, der der Polizei Duisburg ins Netz ging.

Zwei Tage hintereinander zog die Polizei auf der Brücke der Solidarität Raser aus dem Verkehr. Am Montag war es der Mercedes-Fahrer, der mit 66 Stundenkilometern zu viel unterwegs war. Das macht zwei Punkte, 440 Euro Bußgeld und mindestens zwei Monate Fahrverbot. Er hat den Führerschein auf Probe, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Zwei weitere Anzeigen, also mehr als 20 Stundenkilometern zu schnell, und acht Verwarngelder waren das Ergebnis der eineinhalbstündigen Kontrolle.

Am Dienstagvormittag war der traurige Spitzenreiter ein silberner Renault. Mit 98 Stundenkilometern, also 45 zu schnell, raste er über die Brücke. Ein Monat Fahrverbot, ebenfalls zwei Punkte und 160 Euro Bußgeld sind das Ergebnis, so die Polizei.

In der weniger als zwei Stunden dauernden Kontrolle waren weitere 14 Verkehrsteilnehmer mehr als 20 Stundenkilometern zu schnell und bekamen eine Anzeige. Dazu erhoben die Polizisten neun Verwarngelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen bis Stundenkilometern zu schnell.

(jeku)
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