Duisburger Lehrer vor Gericht Kündigung bestätigt – Bistum Essen erfuhr erst nach Jahren von Kinderporno-Besitz

Duisburg · Ein Duisburger Gymnasiallehrer war wegen des Besitzes von Kinderpornografie 2016 zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Davon wusste an seiner Schule allerdings jahrelang niemand etwas. Nun landete der Fall erneut vor Gericht.

 Eine Ermittlerin sitzt vor Monitoren mit unkenntlich gemachten Fotografien, die teilweise sexuellen Missbrauch zeigen.

Eine Ermittlerin sitzt vor Monitoren mit unkenntlich gemachten Fotografien, die teilweise sexuellen Missbrauch zeigen.

Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Ein wegen des Besitzes von Kinderpornografie verurteilter Lehrer wird nicht in seinen alten Job an einem Duisburger Gymnasium zurückkehren. Das entsprechende Berufungsverfahren vor dem Landesarbeitsgericht Düsseldorf endete am Freitag mit einer Einigung zwischen dem Lehrer und seinem ehemaligen Arbeitgeber, dem Bistum Essen. Demzufolge erhält der Duisburger vom Bistum noch vier weitere Monatsgehälter für die Zeit nach seiner Entlassung. Der Duisburger hatte zuvor gegen seine fristlose Kündigung geklagt.