Duisburg: Landschaftspark mit Besucherzahlen zufrieden

Altes Hüttenwerk : Besucherrekord im Landschaftspark

Bis Juni waren schon über 500.000 Besucher zu Gast im Landschaftspark – mehr als je zuvor.

Das Besucherinteresse für den Landschaftspark Duisburg-Nord ist im ersten Halbjahr 2018 noch einmal gestiegen. Von Januar bis einschließlich Juni passierten insgesamt 571.408 Besucher die Lichtschranke am Haupteingang des Denkmals. Erst im vergangenen Jahr hatte die Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH im Landschaftspark mit exakt 494.357 Besuchern im selben Zeitraum einen neuen Spitzenwert ausgerufen. Dieser konnte nun erneut übertroffen werden.

„Für uns ist das wieder ein neuer Spitzenwert“, sagt Ralf Winkels, Geschäftsleiter des Landschaftsparks. „Das Interesse für die Industriekultur im Ruhrgebiet ist auf Höhenflug.“

Erst kürzlich hatte die britische Zeitung Independent das Ruhrgebiet in einem Artikel gelobt. Im Landschaftspark begünstigten attraktive Veranstaltungen, besondere Aktionen und der anhaltende Sommer darüber hinaus die positive Entwicklung. So konnte die Parkverwaltung mit Ausnahme des Aprils in jedem Monat eine deutliche Besuchersteigerung verzeichnen – im Januar und Februar sogar um über 60 Prozent.

Im Ausblick auf die zweite Jahreshälfte, freut sich die Mannschaft des Landschaftsparks auf folgende weitere Highlights: das Stadtwerke Sommerkino (12. Juli bis 19. August), das 24-Stunden-Mountainbike-Rennen (4. bis 5. August), die RuhrTriennale (9 August bis 23. September), das Street Food Festival (29. und 30. September) sowie den Lichtermarkt (30. November bis 2. Dezember).

Mit durchschnittlich einer Million Besuchern pro Jahr gehört der Landschaftspark Duisburg-Nord zu den beliebtesten Natur- und Kulturlandschaften in Nordrhein-Westfalen. Seit 1994 ist die 180 Hektar große Industriebrache als Multifunktionspark neuen Stils rund um die Uhr und bei freiem Eintritt geöffnet. Im Zentrum steht ein stillgelegtes Hüttenwerk, in dessen Anlagen Industriegeschichte, Freizeitgestaltung, Kultur- und Firmenveranstaltungen, Lichtkunst und Naturerleben zu einem Gesamtkonzept zusammen finden.

(th)
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