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Duisburg: Künstlerstipendiat Nico Pachali stellt im Kunstraum SG1 aus

Nico Pachali : Duisburger Künstlerstipendiat stellt im Kunstraum SG1 aus

Der neue Duisburger Künstlerstipendiat Nico Pachali stellt Kunst aus, die in sogenannter „Space-Language“ verfasst ist. Die Ausstellung ist mit aktuellem Schnelltest zu begutachten.

Es ist seine erste Einzelausstellung, die der Künstlerstipendiat der Stadt Duisburg für das Jahr 2021, Nico Pachali, während seines Wohn- und Aufenthaltsstipendiums für Bildende Kunst seit dem vergangenen Montag zeigt. Und wieder ist es nach dem Auftaktstipendiaten Alexander Kuczewski im Jahr 2019 der Kunstraum SG1 von Stacey Blatt und Luise Hoyer, der diese Präsentation ermöglicht.

Konzipiert ist die Ausstellung zur Vor-Ort-Besichtigung, ohne digitale Übertragung. Mit anderen Worten: Die Besucher brauchen für ihren Besuch im SG1 einen tagesaktuellen Schnelltest und müssen die bekannten Corona-Regeln beachten. Unter dieser Voraussetzung dürfen maximal drei Personen gleichzeitig in die Ausstellung.

Pachalis Ausstellung trägt den Titel „Sprache sprechen Raum denken“ und ist als sogenanntes „Motion Field Movement“ angeordnet. Dafür hat er den Raum in drei Areale aufgeteilt: Space 1 „Field“, Space 2 „Motion“, Space 3 „Movement“. Die Architektur der Räume im Einzelnen wie als Ganzes mit seinen malerisch-zeichnerischen Sprach- und Schreibkunstwerken mutet an wie eine Choreografie, mittels dieser die Besucher durch die Ausstellung wandeln.

Nico Pachalis Kunstwerke bestehen aus transparentem Klebeband. Darauf arbeitet er mit Kugelschreiber und Permanentmarker, teilweise sogar beidseitig. Seine Arbeitsweise beschreibt er wie folgt: „Ich verwandle Sprache in Schrift. Diese ordne ich horizontal oder vertikal an. Die Buchstaben schreibe ich in Blockschrift. So werden Linien daraus. Diese auszumalen geschieht dann als zeichnerischer Prozess. Doch durch das Klebeband bekommt die Zeichnung eine andere Konsistenz“, sagt der Künstler. Auf diese Weise entstehen experimentelle Collagen, die in einer ganz eigenwilligen sogenannten „Space Language“ verfasst sind.

Der Besuch der Ausstellung ist montags von 17 bis 20 Uhr und samstags von 15 bis 18 Uhr möglich – oder aber nach persönlicher Terminabsprache unter kontakt@sg1-kunstraum.de. Der Eintritt ist frei.