Flüchtlingsunterbringung in Duisburg „Uns fehlen Aussagen, wer die Kosten hierfür trägt“

Analyse | Duisburg · Während in anderen Städten wieder Turnhallen umgewidmet werden, Einrichtungen auf der grünen Wiese entstehen und Bürgerproteste nach sich ziehen, verläuft die Flüchtlingsunterbringung in Duisburg vergleichsweise geräuschlos ab. Was trotzdem ein Problem ist.

Häuser wie diese rechts an der Franz-Schubert-Straße in Rheinhausen waren im Gespräch, Teil einer Landeseinrichtung für Geflüchtete zu werden.

Häuser wie diese rechts an der Franz-Schubert-Straße in Rheinhausen waren im Gespräch, Teil einer Landeseinrichtung für Geflüchtete zu werden.

Foto: Mike Michel

Bis zu 1500 Flüchtlinge hätten theoretisch in den Gebag-Häusern an der Franz-Schubert-Straße in Rheinhausen untergebracht werden können (die RP berichtete). Eine in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zur Realisierung bleibt indes in der Schublade. Angedacht war hier eine Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) des Landes, die dann aber aufgrund des Finanzierungsstreits für das Zeltdorf an der Hamborner Straße seitens der Stadt auf Eis gelegt worden war.