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Duisburg: Kontrollen in der Raser- und Poserszene im Norden

Raser im Duisburger Norden : 193 Autofahrer waren zu schnell unterwegs

Mit einem Großaufgebot ist die Polizei am Wochenende gemeinsam mit der Stadt gegen Verkehrsrowdys im Duisburger Norden vorgegangen. Dabei standen neben Geschwindigkeitssündern auch Autofahrer im Fokus, deren Fahrzeuge umgebaut wurden oder technische Mängel hatten.

Bei den Kontrollen Freitag- und Samstagnacht stellten die Ordnungshüter insgesamt 140 Fahrzeuge fest, die die Polizei zur Raser- und Poserszene zählt. Davon wiesen 16 Autos technische Mängel auf. Ein unbelehrbarer Mercedesfahrer war in der Nacht zu Samstag bei erlaubten 50 mit 111 Kilometern pro Stunde unterwegs. Ihn erwarte nun ein Bußgeld in Höhe von 480 Euro, zwei Punkte und ein Fahrverbot von drei Monaten, so die Polizei. Weitere 193 Autofahrer waren zu schnell unterwegs. 40 von ihnen bekommen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige und bald Post von der Bußgeldstelle. Die anderen erwartet ein Verwarnungsgeld.

Auf der Duisburger Straße stoppten die Einsatzkräfte am Freitagabend um 23.30 Uhr einen Renault Master, weil der 19-jährige Fahrer nicht angeschnallt war. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er keine Fahrerlaubnis hat und Drogen genommen hatte. Polizisten fahndeten am Samstag um 22 Uhr nach einem gestohlenen Mofa. Auf der Schwartzkopfstraße in Marxloh stoppten Beamte einen 15-Jährigen, der auf dem Mofa unterwegs war. Auch er stand unter Drogeneinfluss. Die Polizei Duisburg werde nicht müde, diese Kontrollen durchzuführen, teilten die Ordnungshüter mit. So soll auf ein verkehrsgerechtes Verhalten aller Teilnehmer am Straßenverkehr hingewirkt und die Nachtruhe der Anwohner gewährleistet werden.

(RP)