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Duisburg: Keine PCR-Tests im Theater am Marientor

Pandemie in Duisburg : Immer mehr Infektionen bei 20- bis 29-Jährigen

Im Corona-Center Duisburg im ehemaligen Theater am Marientor werden keine PCR-Testungen mehr durchgeführt. Das teilte die Stadt am Dienstagmorgen mit.

(mtm) Im Corona-Center Duisburg im ehemaligen Theater am Marientor werden keine PCR-Testungen mehr durchgeführt. Das teilte die Stadt am Dienstagmorgen mit. PCR-Tests sind laborgestützte Untersuchungen. Sie werden zum Beispiel dann vorgenommen, wenn ein voriger Schnelltest positiv ausgefallen ist.

Als Grund gibt die Stadt an, die Kassenärztliche Vereinigung habe die dortige Teststrecke geschlossen. Alle Personen, die wegen entsprechender Symptome beziehungsweise aufgrund einer Erkrankung einen PCR-Test benötigen, müssen sich dafür nun an ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt wenden.

Schnelltests im TaM könnten nach wie vor über das Online-Portal „du-testet.de“ vereinbart werden. Im dortigen Corona-Zentrum findet sich wie berichtet das einziIge städtische Schnelltestzentrum. Die übrigen Zentren waren Ende Juli geschlossen worden. Wer einen Schnelltest in Duisburg benötigt, muss daher zum Zentrum am TaM oder einen privaten Betreiber beziehungsweise eine Apotheke aufsuchen. Termine dazu können ebenfalls im Online-Portal „du-testet.de“ ausgemacht werden.

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Die Sieben-Tage-Inzidenz in Duisburg steigt indes weiter an, wenn auch nur leicht. So lag sie am Vortag noch bei 26,5, aktuell ist sie auf 27,3 gestiegen. 210 Duisburger sind aktuell mit Sars-CoV-2 infiziert, 234 Menschen sind in Quarantäne. Der leichte Anstieg an Neuinfektionen ist stadtweit zu beobachten. Allerdings, so die Stadt, verschob sich die Altersverteilung des Infektionsgeschehens in der 30. Kalenderwoche (26. bis 31. Juli) „deutlich hin zu der Gruppe der 20-29-jährigen Peronen“.

Die höchste Inzidenz in dieser Woche hatte der Bezirk Meiderich/Beeck mit 38,5. In den anderen sechs Stadtbezirken liegen die Inzidenzzahlen recht nah bei einander: Hamborn 27,8; Walsum 25,9; Rheinhausen 25,6; Homberg/Ruhrort/Baerl 24,4; Süden 22,0 sowie Mitte 20,2.

Bei den Ortsteilen wurden in Wedau, Rahm, Kaßlerfeld, Neudorf-Nord, Ruhrort, Beeckerwerth, Alt-Walsum und Wehofen keine Neuinfektionen festgestellt. Demzufolg sind es immerhin noch acht von 46 Ortsteilen, die eine Inzidenz von Null aufweisen.

Allerdings reicht schon eine kleine Zahl an Neuinfektionen, um die Inzidenz in Ortsteilen in die Höhe zu treiben: Ungelsheim hatte mit zwei Neuinfizierten die höchste Inzidenz mit 67,7, gefolgt von Laar (60,8,/plus vier Neuinfektionen; Overbruch (60,4/+3), Friemersheim (58,2/+7), Hüttenheim (57,8/+2), Bruckhausen (53,7/+3), Fahrn (51,5/+4); Röttgersbach (50,5/+6) und Hochemmerich (50,4/+9).

Immer wieder wird von Fachleuten darauf verwiesen, dass die Inzidenzzahlen alleine zu wenig aussagen. So müsse man unter anderem auch die Belastung des Gesundheitssystems mit beachten. Zumindest da sieht die Lage in Duisburg relativ entspannt aus: Zurzeit liegt kein Covid-Patient auf der Intensivstation eines Duisburger Krankenhauses. Das Zentralregister verzeichnete am Dienstag in Duisburg 47 freie Intensivbetten.

(mtm)