1. NRW
  2. Städte
  3. Duisburg

Duisburg: Keine Neuinfektionen mehr in vier Ortsteilen

Pandemiezahlen in den Bezirken : In diesen Ortsteilen gab es keine einzige Neuinfektion mehr

Das Infektionsgeschehen in Duisburg ist in der vergangenen Woche rückläufig gewesen. In vier Ortsteilen hat sich niemand mehr mit dem Covid-19-Virus infiziert.

Wegen der sinkenden Nachfrage ändern sich ab Mittwoch, 2. Juni, die Öffnungszeiten für PCR-Tests im TAM. Das PCR-Testzentrum ist dann täglich nur noch von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Das teilte die Stadt am Dienstag mit. Diese PCR-Testungen sind laborgestützte Test, die im Falle positiv ausgefallener Schnelltests beziehungsweise bei Auftreten von Symptomen vorgenommen werden.

Duisburger, die Fieber haben beziehungsweise bei denen der begründete Verdacht auf eine Infektion mit dem COVID-19-Virus besteht, sollen sich auch weiterhin telefonisch bei ihrem Hausarzt melden. Der Hausarzt überweist den betreffenden Patienten und meldet ihn im Testzentrum an. Erst nach erfolgter Anmeldung durch den Hausarzt könne eine entsprechende PCR-Testung erfolgen, so die Stadt. Eine spontane Vorsprache von nicht durch den Hausarzt angemeldeten Patienten im Testzentrum sei nicht möglich, so die Stadt.

Die Öffnungszeiten für das Schnelltestzentrum im TaM bleiben unverändert. Diese sind nach vorheriger Anmeldung unter www.du-testet.de weiterhin täglich zwischen 6 und 20 Uhr möglich.

  • Für die Einreise in die Niederlande
    Aufenthalt über zwölf Stunden : Niederlande verlangen PCR-Test für Urlauber
  • Menschen genießen das warme Frühlingswetter bei
    Corona in Düsseldorf : Wocheninzidenz rutscht unter 40
  • Nach der Außen- darf ab 2.
    Inzidenz in Rhein-Berg stabil unter 35 : Gastronomie, Kultur, Sport: Ab Mittwoch wird weiter gelockert

Die Reduzierung der Öffnungszeiten für die PCR-Tests werden mit dem Rückgang bei den Infektionszahlen begründet. So gibt es aktuell in Duisburg noch 430 Infizierte. In der 21. Kalenderwoche (24. bis 30. Mai) gab es stadtweit insgesamt noch 205 Neuinfektionen, was einer Inzidenz von 41,0 entspricht.

Dabei lag in dieser Woche nur noch der Bezirk in Hamborn mit 52,8 über der Marke von 50. Dort hatte es noch 40 Neuinfektionen gegeben. Die zweithöchste Inzidenz hatte Rheinhausen mit 40,9 und 32 Neuinfektionen. 42 Neuinfizierte hatte es im Bezirk Mitte gegeben, was für eine Inzidenz von 38,5 sorgte. Exakte die gleiche Inzidenz hatte es Meiderich/Beeck bei 28 Neuinfizierten gegeben. Nur unwesentlich darunter (37,8) war die Inzidenz in Walsum. Der Süden kam auf 35,7 (26 Neuinfektionen), die geringste Inzidenz hatte der Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl mit einem Wert von 31,8 (13 Neuinfizierte).

Innerhalb der einzelnen Ortsteile gibt es indes noch große Unterschiede: Spitzenreiter bei den Inzidenzen ist Rheinhausen-Mitte (130,1) vor Ruhrort (123,6), Untermeiderich (107,7) und Obermarxloh (101,6).

Dagegen gibt es aber auch die erfreuliche Nachricht, dass es in einigen Ortsteilen auch nur noch sehr wenige oder gar keine Covid-19-Infektionen mehr passieren. So sind Baerl, Bissingheim, Wedau und Ungelsheim ohne Neuinfektionen durch die Woche gekommen.

In Mündelheim, Rahm, Großenbaum, Rumeln-Kaldenhausen, Bergheim, Laar, Alt-Walsum, Aldenrade und Wehofen war es jeweils eine einzige. Angesichts der Kleinteiligkeit der Ortsteile haben diese Inzidenzwerte nur eine bedingte Aussagekraft. Hier reicht schon eine geringe Zahl an Veränderungen, um die Inzidenz in die Höhe schnellen zu lassen beziehungswese auch entsprechend schnell wieder zu senken.

Auf www.duisburg.de/coronadashboard sind Zahlen zur Entwicklung des Infektionsgeschehens abrufbar.

(mtm)