In Ruhrort und Rheinhausen Neue Adressen – die „Ankerbar“ und der „Dutchman“

Duisburg · Gleich zwei neue Impulse für Duisburg: In Rheinhausen hat der Retouren-Shop „The Dutchman“ eröffnet, in Ruhrort die Gaststätte „Ankerbar“ – beide sind aus den Mitteln der Landesinitiative Sofortprogramm Innenstadt gefördert und durch die Wirtschaftsentwickler von Duisburg Business & Innovation (DBI) vermittelt.

 Jennifer Breitkopf ist die neue Wirtin in der “Ankerbar“.

Jennifer Breitkopf ist die neue Wirtin in der “Ankerbar“.

Foto: DBI

Neben der Revitalisierung der Innenstadt habe er fest zugesagt, auch die Stadtteile mit dem Citymanagement gezielt zu unterstützen, erklärte jetzt DBI-Geschäftsführer Rasmus C. Beck.

„Mich freut es sehr, dass mit der „Ankerbar“ nun ein traditionelles Lokal in Ruhrort wieder zum Leben erweckt und mit dem Retouren-Shop „The Dutchman“ die Nahversorgung in Rheinhausen gestärkt wurde“, so der DBI-Chef. Wir werden das Programm weiter gezielt zur Stärkung der Innenstadt sowie der Stadtteilzentren bewerben und nutzen.“

Jennifer Breitkopf ist ab sofort die neue Wirtin in der „Ankerbar“ an der König-Friedrich-Wilhelm-Straße 18 in Ruhrort. Die 25-Jährige war zuvor in der Kneipe „Zum Hübi“ beschäftigt, der Anker ist eine weitere Traditionsadresse in dem Hafenstadtteil. Hier hatte Lokalheld „Schimmi“ im legendären ersten Schimanski-Tatort anno 1981 seine Muscheln gegessen.

Künftig werden am Neumarkt Mittagstisch, Kaffee, Kuchen, Bier und Pizza serviert. „Meine Idee ist, Menschen jedes Alters zusammenzubringen“, so Jennifer Breitkopf.

Das Ladenlokal des „Dutchman“ in Rheinhausen.

Das Ladenlokal des „Dutchman“ in Rheinhausen.

Foto: DBI

Jan Visser betreibt seit November „The Dutchman“ in der Fußgängerzone von Rheinhausen. An der Friedrich-Alfred-Straße 72 bietet der Niederländer, ein gelernter Koch, seinen Service mit Nachhaltigkeits-Stempel an: Der 44-Jährige kauft Retouren von Versanddienstleistern an (Hausrat, Kleidung, Sportartikel, etc.), die ansonsten in der Regel vernichtet werden, obwohl es sich um Neuware handelt. „So kann ich etwas Sinnvolles bewirken und gleichzeitig damit zu meinem Lebensunterhalt beitragen“, erklärt Jan Visser.

Das Sofortprogramm Innenstadt ermögliche solchen neuen Konzepten, sich in Lagen anzusiedeln, die bisher für Gründerinnen und Gründer nicht erschwinglich waren, so die DBI. Die Förderung gelte in der direkten Innenstadt, aber auch für Homberg, Rheinhausen und Ruhrort – allesamt „starke Stadtteilzentren mit Grundversorgungsfunktion“.

Der Anmietungsfonds habe das Ziel, den Leerstand in Ladenlokalen zu reduzieren, und wird durch die DBI koordiniert. Mit Hilfe von subventionierten Mieten von bis zu 80 Prozent der Altmiete sollen spannende Einzelhandelskonzepte, Popup-Stores, Start-ups und Gastronomie oder Dienstleistungenverwirklicht werden können.

Das Programm ist eine Landesinitiative des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

(RP)
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