Duisburg: Hüpfburgen-Verleih made in Huckingen

Spannender Beruf : Der Sprung ins Hüpfburgen-Geschäft

Katharina und Chris Schröder haben einen ungewöhnlichen Beruf: Sie verleihen Hüpfburgen. Ihre Geräte sind aber auch schon bei ganz besonderen Anlässen zum Einsatz gekommen.

Egal ob Märchenschloss oder Unterwasserwelt: Hüpfburgen gibt es mit allen Motiven, die einem nur einfallen. Bunt und spaßversprechend stehen sie auf Sommerfesten oder Firmenfeiern und bieten jedem die Möglichkeit, sich beim Springen so richtig auszutoben, egal, ob jung oder alt. Katharina und Chris Schröder vermieten die aufblasbaren Spielplätze. 2012 kauften sie ihre erste Hüpfburg, 2013 starteten sie ihr Unternehmen Hüpfburgen Verleih Duisburg.

„Wir wollten selber etwas machen, irgendwann kam mir dann die Idee“, sagt Chris Schröder über den Anfang. „Man muss viel Mut haben, um so ein Unternehmen zu gründen.“ Aber es hat funktioniert, und seitdem wird der Bestand jedes Jahr erweitert.

Fünf Hüpfburgen sind es inzwischen, aber auch auf einem Bungee-Trampolin kann man in die Höhe fliegen. „Wir haben uns da ein bisschen etwas zusammen gemischt.“ Die luftgefüllten Spielzeuge sind schnell aufgebaut: Sie werden auseinander gefaltet, das Gebläse wird angeschmissen, und schon kann losgesprungen werden. Und das auch bei leichtem Regen. Zwar ist das Dach eher ein Sonnenschutz, aber den ein oder anderen Sommerschauer kann es aushalten.

Die luftleeren Planen wiegen bis zu 150 Kilogramm

Bei zu starkem Regen wird die Hüpfburg auch gerne mal in der Turnhalle aufgebaut, damit die Kinder sich trotzdem austoben können. „Das hat von der Höhe gerade so gepasst“, erinnert sich Katharina Schröder an ein verregnetes Kindergartenfest, wo der Hüpfspaß dann in der Turnhalle stattfand.

Am kompliziertesten gestaltet sich der Transport der luftleeren Planen, die immerhin bis zu stolze 150 Kilogramm wiegen können.

Katharina und Christian Schröder bieten Hüpfburgen an. Foto: FUNKE Foto Services

Es kommen nicht nur Aufträge für Feste. Einmal gab es eine Anfrage aus Münster, wo zwei Studentinnen eine der Burgen mieten wollten, um sie als Kunstprojekt zu nutzen. „Die Hüpfburg sollte in einem Glaspavillon stehen, der aber nur drei Meter fünfzig hoch war.“ Nicht ganz so passend für die eigentliche Höhe von fünf Meter. Aber durch Luftersparnis passte es, und die Hüpfburg wurde zur Kunst für mehrere Monate. „Es ging um den Wunsch, hüpfen zu wollen, aber nicht zu können.“ Normalerweise werden die Spielgeräte der Schröders aber dafür genutzt, wofür sie gemacht sind: Hüpfen, Spaß haben und Torwandschießen.

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