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Duisburg: Großer Andrang bei Sonderimpfaktion in Rheinhausen

Impfaktion in Rheinhausen : Warten auf die Spritze im strömenden Regen

Bei der am Donnerstagmorgen beginnenden Impfaktion auf dem Glückaufplatz an der Schwarzenberger Straße in Rheinhausen war der Andrang schon vor Beginn groß. Rund 1400 Dosen des Impfstoffs von Johnson & Johnson stehen für diese Aktion zur Verfügung.

Kein Termin, keine Priorisierung, keine Kosten – dieses Angebot zur Impfung wollten sich am Donnerstag zahlreiche Rheinhauser nicht entgehen lassen: Schon Stunden vor Beginn der Aktion, die von 10 bis 18 Uhr geplant ist, bildeten sich lange Schlangen vor den Impfzelten.

Entlang der Schwarzenberger Straßen standen die Impfwilligen mit Regenschirmen und warteten. Angesichts der Warteschlangen, die bereits eineinhalb Stunden vor dem geplanten Impfbeginn mehrere hundert Meter lang war, mussten die Menschen lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Dass damit zu rechnen war, hatte die Stadt bereits am Mittwoch mitgeteilt.

Geimpft wird das Vakzin von Johnson & Johnson, der bekanntlich nur einmal verabreicht werden muss. Anschließend gilt man als voll geimpft. Berechtigt zur Impfung sind alle, die unter der Postleitzahl 47226 gemeldet sind. Dort gab es wie im Duisburger Norden zuletzt auffällig hohe Infektionszahlen.

In einem Brief an Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte Duisburgs Krisenstabsleiter Martin Murrack bereits darum gebeten, weitere Sonderkontingente für Impfaktionen in Hotspots zu bekommen.

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Oberbürgermeister Sören Link schrieb am Freitag auf Facebook: „So bekämpfen wir die Pandemie effektiv dort, wo die Inzidenz-Zahlen am höchsten sind und schützen unsere Bürgerinnen und Bürger.“

Für Sonderimpfaktionen hatte das Land der Stadt Duisburg wie berichtet insgesamt 3800 Impfdosen zur Verfügung gestellt. Rund 2400 davon waren am Pfingstmontag und am Dienstag in einer Impfstelle an der Merkez-Moschee an der Warbruckstraße in Marxloh verabreicht worden.

(mtm)