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Duisburg: Festliche Stimmung beim "Toccata"-Konzert trotz Maske

Mercatorhalle ausverkauft – mit 250 Zuschauern : Festliche Stimmng beim „Toccata“-Konzert trotz Maske

Coronabedingt nur 250 Zuschauer, Maskenpflicht während der gesamten Veranstaltung – trotzdem war das „Toccata“-Konzert ein Genuss.

Bei dem für die neue Saison 2020/21 ersten Konzert der Thyssenkrupp-Orgelkonzerte am Samstagnachmittag „Toccata“ war die Zahl der Besucher in der Philharmonie Mercatorhalle wegen der in unserer Stadt über den Grenzwert gestiegenen Corona-Neuinfektionen behördlich begrenzt auf 250, das Konzert galt damit als ausverkauft.

Der Mund-Nasen-Schutz musste während der gesamten Veranstaltung getragen werden.

Das tat aber der festlichen Stimmung keinen Abbruch, welche die Organistin Daria Burlak aus Russland, die Mezzosopranistin Sonja Leutwyler aus der Schweiz und Duisburgs philharmonischer Solotrompeter Thomas Hammerschmidt aus Österreich verbreiteten.

Das Programm reichte von dem beliebten „Trumpet Tune“ für Trompete und Orgel von Henry Purcell bis zu der Eingangsarie „Jauchzet Gott in allen Landen“ aus der gleichnamigen Kantate BWV 51 von Johann Sebastian Bach, hier in einer Bearbeitung für Sopran, Trompete und Orgel (nach der Reihenfolge) beziehungsweise der Toccata und Fuge für Orgel solo von Patrick Gowers (1936-2014, nach den Geburtsjahren der Komponisten).

Es wechselte immer ein rein instrumentales Werk mit solchen, an denen die vorzügliche Sängerin beteiligt war. Klar dass die Organistin an die im kraftvollen englischen Stil erbaute Eule-Orgel auch entsprechende britische Kompositionen mitgebracht hatte – darunter auch jene süffige Fantasia and Toccata d-Moll op. 57 von Charles Villiers Stanford (1852-1924), die auch der britische Starorganist Thomas Trotter im dritten Duisburger „Toccata“-Konzert am 6. März 2021 spielen will.

Die „Toccata 2“ am Samstag, 30. Januar 2021, um 16 Uhr, möchte Daria Burlaks ehemaliger Kölner Orgel-Professor Thierry Mechler bestreiten, mit Werken von Alexandre Boëly, Bach, Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Louis Vierne.

Karten zu einheitlich acht Euro gibt es am einfachsten im Internet unter karten@theater-duisburg.de.

(hod)