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Duisburg: Erzieherinnen ärgern sich über "Versagen der Landesregierung"

Erzieherinnen sind verärgert : Stadt soll das „Versagen der Landesregierung“ bei den PCR-Tests ausgleichen

Die Stadt Duisburg muss die Sicherheit ihrer Beschäftigten in den Kitas gewährleisten und dafür sorgen, dass diese nachvollziehen können, dass die Kinder tatsächlich negativ getestet sind. Das hat die Gewerkschaft Verdi am Freitag gefordert.

„Die Erzieherinnen müssen sich bisher auf die Aussagen der Eltern verlassen und oft genug wird Ihnen durch die Blume gesagt, dass diese Aussagen nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen“, erklärt Gewerkschaftssekretär Markus Renner.

 Das „Versagen der Landesregierung“ bei der Bereitstellung von PCR-Test-Kapazitäten könnte von der Stadt Duisburg durch Eigeninitiative zumindest ein wenig ausgeglichen werden.

 „Die Stadt könnte durch eine entsprechende Verordnung die Eltern verpflichten, zertifizierte, offizielle Bürgertests vorzulegen“, so Markus Renner weiter.

„Somit könnte den Beschäftigten in den Kitas zumindest ein Minimum an Sicherheit und Wertschätzung vermittelt werden. Im Übrigen ist es auch im Interesse der Eltern, zu wissen, ob ihr Kind infiziert ist oder nicht.“

 In der nächsten Woche überreichen Verdi und Vertreter des Personalrats dem Beigeordneten Bischof Unterschriften der Erzieherinnen.

Sie fordern „bestmögliche Sicherheit in der derzeitigen Situation“. Diese Forderung werde in dem auf die Überreichung der Unterschriften folgenden Gespräch deutlich bekräftigt werden, aber auch über Lösungsvorschläge der derzeitigen Situation soll  gesprochen werden.

(RP)