Ausstellung Erinnerung an Heinrich Strunk im Künstlerhaus

Duisburg · Im Künstlerhaus an der Goldstraße 15 wird am Freitag, 9. November, 19.30 Uhr, eine Ausstellung mit zahlreichen kleinformatigen Werken Heinrich Strunks gezeigt.

 Evangelos Koukouwitakis, Ulrike Waltemathe und Kai Toss (v.l.) widmen sich den Arbeiten von Heinrich Strunk.

Evangelos Koukouwitakis, Ulrike Waltemathe und Kai Toss (v.l.) widmen sich den Arbeiten von Heinrich Strunk.

Foto: Peter Klucken

Ein Künstler, der ein Bild mit dem Titel versieht „Gulasch muss herzhaft sein“, muss Witz besessen haben. Heinrich Strunk (1949 bis 2016) war ein solcher Künstler. Zu seinen Lebzeiten war er nur vergleichsweise wenigen Menschen bekannt, offenbar stand er abseits der so genannten Kunstszene. Gleichwohl hatte er durchaus einen Kreis von Menschen, die seine Werke mochten und die ihm nahestanden.

Kai Toss vom WDR-Fernsehen hat einen sehr schönen vierminütigen Film über Heinrich Strunk gedreht, der in der Aktuellen Stunde und auch in der Ausstellung im Künstlerhaus an der Goldstraße gezeigt wird. In dem Film führt die Duisburger Künstlerin Elisabeth Höller durch Strunks altes Atelier, das noch genauso aussieht wie zu dessen Lebzeiten.

Strunk war kein Künstler, den man in eine Schublade stecken konnte. Wer die vielen kleinformatigen Bilder betrachtet, die nun im Künstlerhaus ausgestellt sind, wird bisweilen an Paul Klees scheinbar kindlich gemalten Werke erinnert, die es allerdings in sich haben. Auch bei Strunk, der ein Design-Studium absolviert hatte, stößt man erst bei genauerem Hinsehen auf das Hintergründige, nur scheinbar Naive.

Wer sich entschließen möchte, ein Werk aus der Ausstellung zu kaufen, die zwischen 20 und 300 Euro kosten, kann dabei einen Bildtitel Strunks beherzigen, der lautet: „Ich überlege, mein Bauch entscheidet.“

Die Ausstellung kann nach der Eröffnung noch bis zum 25. November nach Vereinbarung besichtigt werden (Tel. 0203 27277). Am Sonntag, 25. November, wird es eine öffentliche Finissage von 15 bis 18 Uhr geben.

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