Polizeieinsatz in Duisburg Ein Toter nach Messerstecherei in der Altstadt

Duisburg · Nach einer Messerstecherei in der Nacht auf Ostersonntag in der Duisburger Altstadt ist ein Beteiligter an seinen Stichverletzungen gestorben. Hergang und Motiv des Tötungsdeliktes sind bislang noch unklar.

 Das Opfer war zunächst mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden. (Symbolbild)

Das Opfer war zunächst mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden. (Symbolbild)

Foto: dpa

Um kurz nach 1 Uhr in der Nacht von Karsamstag auf Ostermontag hatten Anwohner in der Altstadt im Bereich der Klosterstraße die Polizei alarmiert und von einer Messerstecherei berichtet. Die Einsatzkräfte waren daraufhin mit einem Großaufgebot zur Stelle. Weite Teile der Altstadt wurden von der Polizei abgeriegelt und gesperrt.

Ein Beteiligter der Auseinandersetzungen wurde mit schweren Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Am Ostermontag bestätigte Staatsanwalt Felix Bachmann auf Anfrage der Redaktion, dass das Opfer trotz intensiver Bemühungen der Ärzte seinen Verletzungen erlag. „Das Opfer wies eine erhebliche Anzahl von Schnittverletzungen auf“, so Bachmann.

Eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion war am Ostermontag bereits abgeschlossen. Danach bestehen keine Zweifel mehr, dass der Tote einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallen ist. Details zur Identität des Toten wie Alter oder Nationalität wollten die Ermittlungsbehörden zunächst nicht nennen.

Ebenso wurde nichts darüber bekannt, welche Gruppierungen in der Nacht an einander geraten waren, wie viele Personen daran beteiligt waren und worum es bei den Streitigkeiten gegangen war. Über mögliche Verdächtige wollte sich die Staatsanwaltschaft am Montag noch nicht äußern. Festnahmen habe es zunächst nicht gegeben, so Bachmann.

Gemessen an der Zahl der Straftaten gilt die Altstadt nach der Polizeistatistik neben dem Dellviertel und Marxloh als „heißes Pflaster“.

(mtm)
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