1. NRW
  2. Städte
  3. Duisburg

Duisburg: Duisburg Dockers bitten um Spenden

Duisburg : Duisburg Dockers bitten um Spenden

Bei den Duisburg Dockers dreht sich alles um Sportarten, die sich vor allem in Nordamerika besonderer Beliebtheit erfreuen. Der Verein bietet seinen Mitgliedern American Football und Baseballtraining an. Das Interesse an den US-Volkssportarten sei groß wie nie zuvor, heißt es von Vereinsseite. Der Zulauf an Interessenten bringt den Verein mittlerweile aber an seine Kapazitätsgrenzen.

Das Schwelgernstadion in Marxloh, in dem die Dockers trainieren und das sie sich mit anderen Sportvereinen teilen müssen, reicht nicht mehr aus, um die Bedürfnisse der US-Sportfans zu bedienen. "Unser Club ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen", beschreibt der Vorstandsvorsitzende Winfried Tomczak das Problem. "Wir haben mittlerweile knapp 300 Aktive und mehr als 15 Mannschaften. Die Trainingskapazitäten reichen einfach nicht mehr aus." Aus diesem Grund haben sich die Dockers in den letzten Jahren nach neuen Möglichkeiten umgesehen. Die TuS Neumühl bot an, dem Verein einen ihrer nicht mehr genutzten Fußballplätze zur Verfügung zu stellen — für den Verein ein willkommenes Angebot. "Den Mietvertrag mit der TuS haben wir im letzten Jahr unterschrieben", so Tomczak. Dann sei es aber erst so richtig schwierig geworden.

Laut Plan wollten die Dockers den Fußballplatz einfach in ein Baseballfeld umwandeln. Bevor es allerdings dazu kommen konnte, mussten viele sicherheitstechnische Hürden überwunden werden. "Manche Aufgaben, die uns gestellt wurden, waren nur schwer umsetzbar", ärgert sich der Vorsitzende. Bevor mit dem Umbau begonnen werden konnte, mussten die Dockers unter anderem ein Sicherheitskonzept für die Baseballanlage vorlegen und Gutachten über die Statik der Umzäunung anfertigen lassen. Nachdem Tomczak schließlich alle nötigen Unterlagen eingereicht hatte, gab der Landesbetrieb Straßenbau grünes Licht für den Bau der Sportanlage. Das Problem: Durch die unerwarteten Auflagen sind die Kosten in die Höhe geschossen. Um den Bau dennoch realisieren zu können, haben die Dockers ein Spendenkonto eingerichtet.

(RP/top/gre)