Schüler des Mannesmann-Gymnasiums gewinnen Lokalentscheid des zdi Roboterwettbewerbs „MMG Robots 6“ haben die Nase vorn

Huckingen/Mitte · Mit „Lego-Mindstorms-Robotern“ haben sich Schüler aus Duisburg und Krefeld jetzt beim Roboterwettbewerb im Saal der Volkshochschule im Stadtfenster gemessen. Am Ende siegten Schüler des Mannesmann-Gymnasiums.

 So sehen Sieger aus: Das Team aus dem Duisburger Süden ist in der nächsten Runde.

So sehen Sieger aus: Das Team aus dem Duisburger Süden ist in der nächsten Runde.

Foto: Andreas Probst/Andreas Probs

Sieben Teams aus vier Duisburger und Krefelder Schulen waren in die VHS gekommen, um an der Duisburger Lokalrunde des Roboterwettbewerbs der Landesinitiative zdi (Zukunft durch Innovationen) teilzunehmen. Die Zwölf- bis 15-Jährigen lieferten sich mit den selbstgebauten und -programmierten Lego-Robotern in drei Läufen spannende Vergleiche. Zum Jubiläum der Mondlandung lautete das passende Thema diesmal „galaktisch gut“. Die Schüler mussten mit ihren Robotern in zweieinhalb Minuten einen Parcours meistern, Objekte einsammeln und ausliefern sowie eine Rakete zusammenbauen. Bei dieser Runde qualifizierten sich die ersten beiden Plätze für den Regionalwettbewerb.

In ganz Nordrhein-Westfalen treten insgesamt rund 1000 Schüler an, von denen die besten schließlich ins NRW-Finale in Mülheim an der Ruhr kommen.

Die begeisterten Jungprogrammierer der Justus-von-Liebig-Schule aus Hamborn, hatten sich in eine Mädchen- und eine Jungengruppe aufgeteilt. „Wir hatten schon von den älteren Schülern von dem Wettbewerb gehört und uns gewünscht, daran teilzunehmen, wir waren aber noch zu jung“, erzählten die Schülerinnen, die nun unter dem Namen „Galaktische Girls“ antraten. Die Jungen tauften ihre Gruppe „Space Monkeys“. Unter Anleitung ihrer Lehrerinnen hatten die zwei Gruppen sich über drei Monate lang darauf vorbereitet und viel Spaß dabei gehabt.

„Dieses Jahr fand ich spannender denn je“, so Annegret Angerhausen-Reuter, die Sprecherin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GFW). Denn nach der zweiten Runde lagen einige Teams sehr nah beieinander. Die „Galaktischen Girls“ waren hier, nachdem sie in der zweiten Runde einen Platz abrutschten, auf dem dritten Platz.

Im dritten Lauf kämpften sie zeitgleich mit den „Außerirdischen“ des Mannesmann-Gymnasiums, die zuvor Probleme mit ihren Programmen hatten und sie umschreiben mussten. Nun funktionierte einiges wieder, und die Raketenteile wurden sicher in die Base gebracht. Nach einem Roboterumbau wurde die Rakete erfolgreich aufgebaut.

In der Zwischenzeit hatten die „Galaktischen Girls“ ebenfalls die Raketenteile eingesammelt, doch während des Transports stürzte die erbaute Rakete um. Auch der Transport der Figuren scheiterte zumindest zum Teil. Dadurch fielen sie schließlich auf den vierten Platz zurück.

„Die Hauptsache ist der Spaß dabei, aber es ist auch frustrierend, wenn es nicht so klappt wie erhofft“, so Milina von den „Galaktischen Girls“. Die „Space Monkeys“ landeten schließlich auf Platz fünf, die Außerirdischen wurden Sechste.

Den ersten Platz ergatterten die „MMG Robots 6“ vom Mannesmann-Gymnasium. Der erste Lauf verlief bei ihnen nicht so wie geplant, der zweite hingegen funktionierte sehr gut. Im dritten starteten die MMG Robots 6 ebenfalls gut, aber im Verlauf blieb der Roboter hängen, sodass die letzte Aufgabe nicht ausgeführt werden konnte. „Wir sind erleichtert, nachdem der erste Lauf nicht geklappt hatte, waren wir etwas verunsichert“, sagt Finn von „MMG Robots 6“. Erwartet hatten sie diesen Sieg nicht.

Ebenfalls für den Regionalwettbewerb qualifiziert hatte sich die Gruppe „Horki 2“ aus Krefeld.

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