Duisburg: Der Hafen baut sein Geschäft mit China weiter aus

Duisburger Hafen : Noch ein Partner aus China

Der Duisburger Hafen baut seine Zusammenarbeit mit China aus. Die Verantwortlichen wollen künftig enger mit einer chinesischen Bahntochter zusammenarbeiten.

Das China-Geschäft wird für den Duisburger Hafen immer wichtiger. Nach der Nachricht, dass die Duisburger Hafen AG (duisport) gemeinsam mit dem chinesischen Logistik-Riesen Cosco auf dem Kohleterminal eine Container-Drehscheibe betreiben will, wird die Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern nun konsequent fortgesetzt: Duisport und China Railway Container Transport Corp., Ltd (CRCT), eine Tochtergesellschaft der China State Railway Group Co., Ltd, arbeiten zukünftig verstärkt zusammen. Jetzt wurde das Rahmenabkommen über den weiteren Ausbau der China Railway Express-Verkehre vereinbart. Das Unternehmen CRCT mit Sitz in Peking, wurde 2003 mit einem Stammkapital von 502 Millionen Euro gegründet. Das Angebot umfasst den Transport von Gütern, internationale Speditionsdienstleistungen sowie internationalen Warenhandel. Mit dieser strategischen Kooperation förderten die beiden führenden Unternehmen im Transport- und Logistikbereich den Schienenverkehr zwischen China und Duisburg, teilte der Hafen jetzt mit. Zusätzlich stärke duisport seine Position als „Europas bedeutendster Hinterlandhub“ und erweitere sein internationales Netzwerk. Aktuell verkehren bereits wöchentlich bis zu 40 Züge zwischen Duisburg und China.

 „Durch die Zusammenarbeit mit CRCT schaffen wir nicht nur ein zusätzliches Angebot für unsere Kunden, sondern erhöhen gleichzeitig die Auslastung und steigern die Effizienz“, so Duisburgs Hafen-Chef Erich Staake. Bereits am Dienstag hat CRCT mit der CRCT Europe Logistics GmbH offiziell seine europäische Niederlassung in Duisburg.

Auf dem Foto: Duisburgs Hafen-Chef Erich Staake und Jiyi Zhang von China Railway Transport.