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Duisburg: Das sind die Pläne für das „Zeus-Gelände“ in Meiderich

Neuer Gewerbepark in Duisburg : Das sind die Pläne für das „Zeus-Gelände“ in Meiderich

Zuletzt war es still geworden um das Grundstück im Duisburger Norden. Nun hat es ein Investor aus Hamburg gekauft. Für 40 Millionen Euro soll in der Nähe der Autobahn ein riesiger Gewerbepark entstehen. Bald rollen schon die Bagger.

Ein Investor aus Hamburg hat das sogenannte „Zeus-Gelände“ im Norden von Duisburg gekauft. Für rund 40 Millionen Euro soll in Meiderich nun ein 29.000 Quadratmeter großer Gewerbepark für mittelständische Unternehmen entstehen. Das hat der neue Eigentümer, die Garbe Industrial Real Estate GmbH, am Donnerstag bekannt gegeben. Geplanter Baubeginn ist Mitte des Jahres.

Bis Ende des 20. Jahrhunderts wurde das Gelände von der Stahlindustrie genutzt. Um die Fläche für künftige Zwecke nutzbar zu machen, muss der Hamburger Projektentwickler sie zunächst umfangreich sanieren. „Dabei bringen wir unsere langjährige Erfahrung in der Revitalisierung und Bebauung von Industriebrachen ein“, sagt Jan Dietrich Hempel, Geschäftsführer von Garbe Industrial Real Estate. Die Gesamtfläche teilt sich in drei Hallenschiffe mit zwei Mal 6000 und einer Einheit von 12.000 Quadratmetern auf. Hinzu kommen insgesamt 3800 Quadratmeter für Büro- und Sozialflächen und 1000 Quadratmeter für Lagerflächen. Garbe Industrial Real Estate entwickelt derzeit das gesamte Objekt ohne feste Mietzusagen. „Mit dem Multi-User-Park wollen wir mittelständische Unternehmen aus verschiedenen Branchen ansprechen“, sagt Jan Dietrich Hempel.

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Den Bedarf an Gewerbeimmobilien in der Region schätzt er als hoch ein: „Freie Flächen im Ballungsraum westliches Ruhrgebiet sind äußerst knapp.“ Den Standort im Duisburger Norden hält der Garbe-Geschäftsführer für optimal. Das Grundstück liegt nur wenige Hundert Meter vom Autobahnkreuz Duisburg-Nord entfernt, das die A 59 Dinslaken in Richtung Bonn mit der A 42 Moers in Richtung Dortmund verbindet. Über die A 42 und A 3 ist der Standort an die A 2 angeschlossen, eine der wichtigsten West-Ost-Verbindungen in Deutschland.

In einer Entfernung von etwa drei Kilometern befindet sich der Duisburger Hafen. Auf der gesamten Dachfläche des Geländes soll eine Photovoltaikanlage installiert werden. Die Fertigstellung der Immobilie ist für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant.

(atrie)