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Duisburg: Das alles ist ab dem 11. Mai wieder erlaubt

Kultur, Sport, Gastronomie : Das alles ist in Duisburg ab Montag wieder erlaubt

Bund und Länder haben sich in der Corona-Krise auf weitreichende Lockerungen verständigt. Umsetzen und kontrollieren müssen sie vor allem die Kommunen. Die Schritte in Duisburg in der Übersicht

Bund und Länder haben sich auf weitreichende Anpassungen der Coronaschutzverordnung verständigt. Das hat spätestens ab Montag auch weitreichende Auswirkungen auf Duisburg. Die wichtigsten Veränderungen in der Übersicht:

Treffen in der Öffentlichkeit Ab dem 11. Mai dürfen sich im öffentlichen Raum Personen aus zwei verschiedenen Haushalten treffen. Die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern besteht weiterhin.·Das Duisburger Ordnungsamt ist nach Angaben der Stadt hinsichtlich der neuen Regelungen sensibilisiert, wird Verstöße aber auch weiterhin ahnden.

Gastronomie Gute Nachricht für Webster Brauhaus, Lindenwirtin, die Innenhafenwirte und alle, die mit Gastronomie zu tun haben: Ab Montag dürfen Restaurants wieder öffnen, sofern im Innen und/oder Außenbereich die Einhaltung des Abstandsgebots gewährleistet ist und ein Infektionsschutz- und Hygienekonzept durch die Betriebe vorliegt. Buffet-Angebote bleiben weiter verboten.

Tourismus und Freizeit Die touristische Nutzung und der Aufenthalt in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen ist in Duisburg ab dem 11. Mai wieder möglich. Auch Freizeitparks, Ausflugsschiffe, Touristeninformationen, Fahrrad- und Bootsverleihe dürfen wieder öffnen. Ab Christi Himmelfahrt, 21. Mai, werden Hotels auch für Touristen wieder geöffnet. Dafür gelten strenge Auflagen analog zur Gastronomie mit einem verpflichtenden Hygieneschutzkonzept.

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Ab dem 30. Mai 2020 sollen auch die Niederrheintherme sowie die städtischen und privat geführten Bäder in Duisburg wieder öffnen dürfen. Bereits ab dem 20. Mai sollen die Freibäder öffnen können.

Ebenfalls ab diesem Tag soll überdies der Betrieb von Kinos, Theatern, Opern und Konzerthäusern wieder anlaufen, sofern passende Hygienekonzepte erarbeitet wurden.· Die Stadttheater-Schauspielaufführungen im Juni wurden noch nicht abgesagt und werden auf ihre Durchführbarkeit hin überprüft. Auch im Bereich der Duisburger Philharmoniker werden nicht nur die bisher geplanten Konzerte noch einmal neu bewertet, sondern auch geprüft, was im Rahmen der neuen Regeln zusätzlich angeboten werden kann.

Handel Geschäfte dürfen unabhängig von ihrer Größe unter Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln (eine Person pro 10 qm Verkaufsfläche) ab 11. Mai wieder öffnen. Für „körpernahe Dienstleistungen” wie Massagestudios, Kosmetiker und Tattoo-Studios werden passgenaue Infektionsschutzkonzepte im Austausch mit den Berufsvertretungen erarbeitet.

Sport Bereits seit Donnerstag, 7. Mai, ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet. Dies betrifft auch die vielen Bolzplätze auf Duisburger Stadtgebiet. Die Stadt weist jedoch eindringlich darauf hin, dass die Freigabe lediglich für den kontaktlosen Sportbetrieb gilt.

Schulen Grundschulen öffnen ab Montag für alle Jahrgänge, pro Wochentag soll ein Jahrgang unterrichtet werden. Näheres erfahren Eltern bei der jeweiligen Schule.

In Haupt-, Real-, Sekundarschulen (Sekundarstufe I) sollen neben der Jahrgangsstufe 10 ein bis zwei weitere Jahrgänge zum Unterricht kommen, ebenfalls in einem rollierenden System (welche dies jeweils sind, entscheidet jede Schule selbst). Die Notbetreuung der Jahrgangsstufen 5 und 6 wird aufrechterhalten.

Gymnasien und Gesamtschulen beginnen ab Montag mit den Schülern, die im nächsten Jahr die Abiturprüfung ablegen (Qualifikationsphase 1). Wenn darüber hinaus räumliche und personelle Kapazitäten zur Verfügung stehen, ist die Beschulung weiterer Lerngruppen bzw. Jahrgangsstufen möglich. Die Notbetreuung der Jahrgangsstufen 5 und 6 wird aufrechterhalten. Ab 26. Mai sollen alle noch fehlenden Jahrgänge dazukommen – abhängig von den räumlichen und personellen Kapazitäten.

An Weiterbildungskollges beginnen die Studierenden des fünften Semesters, die im Herbst ihre Abiturprüfungen ablegen; gegebenenfalls auch die des vierten Semesters. Für Berufskollegs werden derzeit noch Lösungen erarbeitet.