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Duisburg-Corona: 1678 Fahrgäste ohne Maske in Bus, Bahn und Haltestellen

Corona-Bilanz in Bus und Bahn : Kontrolleure erwischen in Duisburg mehr als 1600 Fahrgäste ohne Maske

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft hat seit Beginn der Woche etliche Menschen ohne Maske in Bus und Bahn angetroffen. Nicht alle zeigten sich einsichtig: Bei den Kontrollen mussten 51 Personen die Fahrzeuge verlassen.

Die Teams der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) haben in dieser Woche insgesamt 9949 Fahrgäste in den Bussen und Bahnen im gesamten Liniennetz sowie an den Haltestellen kontrolliert. In insgesamt 1678 Fällen hatten Fahrgäste entweder keine Maske oder sie nicht richtig aufgesetzt, also zum Beispiel nicht über die Nase gezogen. In Bussen und Bahnen hatten der DVG zufolge 747 Fahrgäste den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt.

Die meisten Fahrgäste seien einsichtig gewesen: Sie seien der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter gefolgt und hätten den Schutz sofort korrekt angelegt. Immerhin 51 Fahrgäste, das sind 0,51 Prozent, hätten aus Bus oder Bahn verwiesen werden müssen, so die DVG. An Haltestellen hatten 931 Fahrgäste die Maske nicht korrekt oder gar nicht angelegt. Alle Fahrgäste seien einsichtig gewesen und der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter gefolgt, den Schutz sofort korrekt anzulegen.

Insgesamt haben sich in Duisburg jetzt 1664 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte die Stadt am Freitag mit. Am Donnerstag hatte die Zahl der Infizierten noch bei 1644 gelegen. 58 Menschen sind verstorben. Insgesamt 1443 Menschen seien wieder genesen, so die Stadt. Aktuell gebe es daher 163 Infizierte in Duisburg. Dabei hält die Stadt an ihrer Vorgehensweise mit vielen Testungen fest. Insgesamt seien bis Freitag 24.263 Corona-Tests durchgeführt worden, am Donnerstag waren es noch 24.015 gewesen, so dass an einem Tag 248 neue Tests dazu gekommen sind.

Die DVG veröffentlicht regelmäßig die Ergebnisse der Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht. Die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in Bussen, Bahnen sowie an Haltestellen und in Bahnhöfen diene dem gegenseitigen Infektionsschutz. Sie gilt in NRW seit dem 27. April. Verstöße können die Ordnungsbehörden mit einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro ahnden.

492 der knapp 10.000 Kontrollierten hatten zudem kein gültiges Ticket dabei. Das entspricht einer Beanstandungsquote von 4,95 Prozent.In diesen Fällen sei ein „erhöhtes Beförderungsentgelt“ von 60 Euro fällig, so die DVG. In Wiederholungsfällen komme es zur Strafanzeige.

(mtm)