Duisburg: CDU will Klarheit zum A40-Radweg

Rheinbrücke Neuenkamp : CDU will Klarheit zum A40-Radweg

Die CDU-Fraktion geht mit einem Fragenkatalog in den Stadtentwicklungsausschuss.

(RP) Hat die Verwaltung den richtigen Zeitpunkt verpasst, den Bau zeitgemäßer, bis zu vier Meter breiter Radwege auf der künftigen Brücke der Autobahn A40 zwischen Neuenkamp und Homberg zu beantragen? Diese und weitere Fragen will die CDU-Ratsfraktion im am heutigen Dienstag stattfindenden Stadtentwicklungsausschuss vorbringen.

„Wenn sich herausstellt, dass die Stadt nicht rechtzeitig die Initiative ergriffen und auf diese Weise den Bau bis zu vier Meter breiter Radwege verschlafen hat, wäre für diese Planungspanne einmal mehr das Technische Dezernat und damit der Beigeordnete Carsten Tum verantwortlich“, stellt Thomas Susen, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss, fest.

Die CDU will unter anderem wissen, seit wann das Technische Dezernat mit dem Vorgang beschäftigt ist. Außerdem sei die Frage zu klären, zu welchem Zeitpunkt sich das Dezernat erstmals gegenüber den zuständigen Behörden für breitere, zeitgemäße Radwege auf der Autobahnbrücke eingesetzt hat. Darüber hinaus geht es der CDU um das weitere Vorgehen. So sei die Frage offen, ob es jetzt noch eine Möglichkeit gibt, die breiteren Radwege, die auch für Pedelecs und E-Bikes geeignet sind, zu realisieren.

„Bereits 2016 hat es nachweislich Gespräche zwischen Land und Stadt Duisburg zu diesem Thema gegeben. Im März 2017 hat der damalige Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) Oberbürgermeister Sören Link die Option einer Förderung durch das Land aufgezeigt. Von dieser Möglichkeit hat die Stadt Duisburg jedoch keinen Gebrauch gemacht“, sagt Thomas Susen, der nun wissen will, wieso es so weit gekommen ist.

(th)
Mehr von RP ONLINE