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Duisburg: CDU fordert nach Tötungsdelikt Videoüberwachung im Kantpark

Nach Tötungsdelikt in Duisburg : CDU fordert Videoüberwachung im Kantpark

Am Pollmanneck in Marxloh hat die Polizei gute Erfahrungen mit der Videoüberwachung gemacht, die die CDU jetzt auch für den Kantpark fordert. Die Kritik von Fraktionschef Rainer Enzweiler: Die Stadt habe die kriminelle Situation dort nicht im Griff.

Der Vorfall am Freitagabend, bei dem wie berichtet ein 23-jähriger Mann bei einer Messerstecherei im Kantpark ums Leben kam, hat jetzt die Duisburger CDU auf den Plan gerufen. Der zentral in der Duisburger City gelegene Kant-Park sei seit vielen Jahren als Treffpunkt der Trinker- und Drogen-Szene bekannt, so die CDU.

Mit der neuerlichen Umgestaltung hatte sich auch die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg eine Besserung der Situation in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone erhofft. „Aber selbst der zusätzliche Einsatz von Streetworkern scheint diese Hoffnung nicht zu bewahrheiten“, so CDU-Fraktionschef Rainer Enzweiler. Ausfälliges Verhalten der besagten Gruppen sei weiterhin zu beobachten, ebenso Drogenkonsum als auch -handel, der relativ unbekümmert stattfinde.

„Es kann nicht sein, dass sich derartige Szenen tagtäglich in Duisburgs zentraler Grünanlage abspielen, in Sichtweite eines Spielplatzes, einer Schule, des Museums und Kulturcafés. Hier erwarten wir mehr Präsenz der Ordnungsbehörde und konsequentes Vorgehen bei Straftaten und Vergehen, wie das öffentliche Verrichten der Notdurft“, so Enzweiler. Auch das jüngste Kapitalverbrechen lasse die CDU-Ratsfraktion befürchten, dass die Stadt die kriminelle Situation im Kant-Park nicht hinreichend im Blick und im Griff habe.

„Neben verstärkten Kontrollen, ist hier vielleicht auch Videoüberwachung ein probates Mittel, um präventiv gegen Kriminalität vorzugehen und den Erholung suchenden Bürgerinnen und Bürgern im Kant-Park mehr Sicherheit zu geben“, teilte die CDU mit.

(mtm)