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Duisburg: CDU begrüßt Einigung bei Cölve-Brücke

Marode Brücke : CDU begrüßt Cölve-Einigung

Die CDU rechnet fest damit, dass die Behelfsbrücke 2020 steht.

(RP) Hocherfreut zeigt  sich die CDU-Ratsfraktion über den Durchbruch beim Thema Nummer eins im Duisburger Westen, bei der Cölve-Brücke. Die zentrale Verbindung zwischen dem Bezirk Rheinhausen und der Stadt Moers sollen ab 2020 wieder täglich tausende Verkehrsteilnehmer nutzen können. Die Städte Moers  und Duisburg haben sich jüngst grundsätzlich über Bau und Finanzierung einer Behelfsbrücke für die gesperrte Cölve-Brücke, den Abriss der alten, maroden Querung sowie den Bau einer ganz neuen, endgültigen Brücke an gleicher Stelle geeinigt. Ratsherr Thomas Susen, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr: „Es ist für alle Bürger besonders im Westen der Stadt eine gute Nachricht, dass der Verkehr an diesem so zentralen Knotenpunkt in absehbarer Zeit wieder fließen kann. Dafür haben sich die CDU-Fraktionen im Rat und in der Bezirksvertretung Rheinhausen massiv und mit Nachdruck eingesetzt.“

Susen weiter: „Nachdem jetzt der Moerser Rat einstimmig einem entsprechenden Handlungskonzept zugestimmt hat,  wird der Duisburger Rat bei seiner Sitzung am 6. Mai das Projekt ebenfalls beschließen. Danach wird sofort mit der Umsetzung begonnen.“

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Die Einigung zwischen Duisburg und Moers sieht vor, dass nach entsprechender Planung die Behelfsbrücke 2020 eingerichtet und in Betrieb gehen kann. Nach dem Rückbau der Behelfsbrücke kann nach dem jetzigen Planungsstand etwa ab 2025 mit dem Bau und der Inbetriebnahme der neuen, endgültigen Cölve-Brücke gerechnet werden.

Auch über die Kosten der Maßnahmen haben sich die Städte geeinigt: Die Behelfsbrücke kostet 932.000 Euro und der Rückbau der alten Brücke 680.000 Euro. Die Kosten für die Behelfsbrücke wollen sich Moers und Duisburg zu je 50 Prozent teilen. Die  Brücke  kann  durch den ÖPNV genutzt  werden.  Mit 121.000 Euro schlägt der Rückbau der Behelfsbrücke zu Buche. Dazu kommen die Kosten für die neue Cölve-Brücke. Sie werden auf mehrere Millionen Euro taxiert. Angestrebt wird die Übernahme der Straßenbaulast durch Duisburg, das heißt, Duisburg kauft das entsprechende Gelände an der Cölve der Stadt Moers ab.

Ab 2003 durfte die  ursprünglich  zweispurige, 1911 erbaute Cölve-Brücke  nur  noch  einspurig befahren werden.  Ab 2013  wurde eine Reduzierung der  zulässigen  Geschwindigkeit  auf  zehn Stundenkilometer erforderlich.  2015  wurde  die  Brücke  erneut  instand gesetzt. Im Juli 2017 musste das Bauwerk für den motorisierten Verkehr  gesperrt werden und  ist seitdem  nur  noch für Fußgänger passierbar