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Duisburg: Autofahrer flüchtet vor Polizei und landet im Gleisbett

Bei Polizeikontrolle in Duisburg geflüchtet : Fahrt unter Drogen endet im Gleisbett

In Duisburg hat ein 39-Jähriger unter Drogeneinfluss während einer Polizeikontrolle aufs Gaspedal gedrückt und ist in einem Gleisbett gelandet. Die Beamten nahmen ihn fest und fanden in seinem Rucksack weißes Pulver und Waffen.

Der Autofahrer war am Dienstag zu schnell unterwegs und wurde von der Polizei an der Grabenstraße angehalten. Doch während der Kontrolle gegen 16 Uhr startete der Duisburger plötzlich den Motor seines BMW, fuhr davon und landete im Gleisbett.

Der Mann stieg nach Angaben der Polizei aus seinem Wagen und rannte mit einem Rucksack in der Hand weg. Die Polizisten schnappten sich den Mann und nahmen ihn vorläufig fest. In seinem Rucksack fanden sie mehrere Dosen und Plastiktüten mit weißem Pulver, eine Feinwaage, einen Schlagring, ein Messer, einen Teleskopschlagstock und Bargeld.

Die Beamten stellten die Tasche sowie das Auto sicher. Untersucht wird jetzt, ob es sich bei dem Pulver um Betäubungsmittel handelt. Da der Festgenommene bereitwillig erzählte, dass er vor der Fahrt Drogen genommen hätte, entnahm ein Polizeiarzt ihm auf der Wache eine Blutprobe.

Seinen Führerschein behielten die Beamten ein. Der Mann muss sich jetzt unter anderem wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz, sowie des Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten. Er wird am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt.

(tak)