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Duisburg: Arbeitslosenzahl sinkt im November auf unter 30.000

Kurzarbeit im Frühjahr 2020 auf Rekordniveau : Arbeitslosenzahl in Duisburg sinkt auf unter 30.000

Im Frühjahr 2020 war die Zahl der in Kurzarbeit befindlichen Duisburger Pandemie-bedingt sehr hoch. Zeitweilig waren mehr als 25.000 Arbeitnehmer davon betroffen

Die Arbeitslosigkeit in Duisburg ist im November weiter zurückgegangen. Wie die Agentur für Arbeit am Dienstag mitteilte, ist die Zahl der Arbeitslosen mit 29.948 wieder unter die Marke von 30.000 gefallen. Die Quote sank im Vergleich zum Oktober um 0,2 Prozentpunkte auf 11,5 Prozent. Im November 2020 hatte sie mit 12,5 Prozent noch einen Prozentpunkt höher gelegen.

„Der positive Trend am Arbeitsmarkt der letzten drei Monate setzt sich damit auch in diesem Monat weiter fort. Allerdings ist aktuell nicht seriös zu prognostizieren, welche Auswirkungen die verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in den kommenden Wochen entfalten werden“, erklärt Duisburgs Agentur-Chef Marcus Zimmermann.

Im November haben zwölf Duisburger Betriebe für 127 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich nach Agenturangaben erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Damit liegen aber aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen nun für 15 Monate der Corona-Pandemie vor.

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Danach erreichte der Stand an Kurzarbeit in den Monaten April, Mai und Juni 2020 seinen Höhepunkt.  Im April waren mit 2493 Betriebe die Zahl der betroffenen Firmen am höchsten, 18.687 Beschäftigte waren davon betroffen. Im Mai hatten  mit 2126 Betrieben etwas weniger Firmen Kurzarbeit, allerdings waren hier sogar 25.324 Arbeitenehmer betroffen. Auch im Juni 2020 war Kurzarbeit bei 1.696 Betriebe mit insgesamt 24.070 Beschäftigten ein großes Thema.

Im November 2020 wurden der Arbeitsagentur und dem Jobcenter Duisburg 843 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 56 weniger als im Oktober und 176 mehr als im November 2020. Nachfrage zeigten vor allem die Berufsbereiche „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“, sowie „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ gefolgt von „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“. Der Bestand an gemeldeten Stellen liegt mit 5006 um 1640 Stellen über dem Vorjahresniveau.

(mtm)