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Duisburg: Akzente-Schau im Stadtmuseum

Akzente-Ausstellung im Stadtmuseum : Im Labyrinth der Wunderkammer

Die Akzente-Ausstellung im Stadthistorischen Museum bietet Einblicke ins utopische Panoptikum des Künstlerduos Kelbassa.

Die Stadt Utopia? Nein, nicht das in direkter Nachbarschaft geplante Mercator-Quartier mit den Kellergewölben des berühmten Kartografen ist gemeint, sondern die labyrinthische Wunderkammer des Künstlerduos Kelbassa und Kuhn, das anlässlich der Duisburger Utopien-Akzente zu seiner Ausstellung „Weltensammler – Sinnsucher – Paradiesforscher“ ins Kultur- und Stadthistorische Museum einlädt.

 Museumsdirektorin Susanne Sommer, Projektleiterin Cornelia Kerth-Jahn und die beiden Künstler Detlef Kelbassa und Corinna Kuhn (K&K) stellten am Donnerstag die Akzente-Ausstellung vor, an denen die Künstler bereits seit Beginn des Jahres arbeiten und die nun am Sonntag, 24. März, um 12 Uhr eröffnet wird.

Nachdem im Vorfeld der Ausstellung Jugendliche der Globus-Gesamtschule im Mitmach-Atelier die Utopien der Multimedialen Raum-Installation von Kelbassas Panoptikum mitgestalteten und erkundeten, sollen nun die Besucher des Museums bei Führungen und Gesprächen einen Einblick erhalten in verschiedene utopische Themenbereiche der geheimnisvollen Wunderkammer, die so manchen Erwachsenen an die geheimnisvollen Orte seiner Kinderzeit erinnern dürfte. „Utopisten an die Macht“ steht auf einer großen Tafel vor dem Eingang der Ausstellung geschrieben, worauf sich die fiktiven Autogramme zukunftsgläubiger Persönlichkeiten wie Perry Rhodan, Walt Disney oder Frank Lloyd Wright finden lassen. Und schon beginnt der Rundgang durch die detailreichen Welten des Panoptikums und der Stadt Utopia, die Fundstücke eines Zauberreichs sind, immer bereit zur Veränderung durch den Besucher. „Ganz viel Wissen über Botanik, Mystik, Alchemie und griechische Geschichte steckt dahinter“, betont Cornelia Kerth-Jahn, die Blicke in Höhlen und Wege auf verschlungenen Pfaden verspricht. Corina Kuhn, die in der Kunst von Friedensreich Hundertwasser ihr Vorbild findet, warnt auch vor „ein bisschen Anarchie“, die der Utopie halt innewohnt. Kuhn: „Die Stadt wird zum  utopischen Übungsfeld.“

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 Freuen dürfen sich die Besucher über Überraschungen an jeder Ecke und über das Art Obscura-Orakel, das Janet Kempken und Marlies Rustemeyer anlässlich der Ausstellungseröffnung präsentieren. Mit garantiert positiver Botschaft.

Die Ausstellung ist bis zum 2. Juni zu sehen. Führungen finden am 24. März um 14 Uhr nach der Ausstellungseröffnung und am 7. April ebenfalls um 14 Uhr statt. Das Mitmach-Atelier öffnet am 16. März und am 17. März jeweils von 13 bis 16 Uhr. Weitere Informationen unter www.stadtmuseum-duisburg.de.