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Duisburg: A 40 muss im August erneut für zehn Tage gesperrt werden

Nach Lkw-Brand: Bahn errichtet Behelfsbrücken : A 40 wird im August wieder für zehn Tage gesperrt

Die Bahn errichtet Behelfsbrücken für die nach dem Lkw-Brand im vergangenen Jahr zerstörten Bauwerke. Davon ist auch der Bahnverkehr betroffen.

Nach dem schweren Lkw-Brand im September 2020 auf der Autobahn A40 direkt unterhalb der Eisenbahnbrücken in Mülheim-Styrum hebt die Deutsche Bahn (DB) nun die Hilfsbrücken für den Güterverkehr und die S-Bahn von und nach Oberhausen ein. Das teilte die Bahn jetzt mit. Im September können die beiden Brückenbauwerke dann für den Eisenbahnverkehr in Betrieb gehen. In zehn Tagen, so die Bahn, entstehen zwei komplett neue Brückenbauwerke, mit jeweils einem, beziehungsweise zwei Gleisen. Hierfür seien insgesamt sechs Hilfsbrücken erforderlich. Um diese Hilfsbrücken einzuheben und zu montieren, seien umfangreiche Arbeiten mit schwerem Gerät notwendig. Zunächst muss die DB die 750-Tonnen Kräne aufbauen, um anschließend die 42 Tonnen schweren Hilfsbrückenteile auf eine Höhe von ca. sieben Metern einzuheben.

Mehrere Lkw gleichzeitig transportieren dazu die Hilfsbrücken in jeweils zwei Teilen zur Baustelle. Anschließend hebt die DB mithilfe der Kräne die Brückenteile ein, montiert und verschweißt sie auf einer Gesamtlänge von rund 27 Metern. Anschließend installiert die DB auf den Hilfsbrücken die insgesamt drei Gleise und errichtet einen Gehweg.

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Die A 40 wird daher von Freitag, 13. August, 20 Uhr, bis Montag, 23. August, 5 Uhr, gesperrt. Gesperrt wird die A40 in beide Richtungen. In Fahrtrichtung Essen – wie unmittelbar nach dem Brand – ab Kreuz Kaiserberg. Die Ausfahrt Mülheim an der Ruhr (15) kann aus Richtung Duisburg nicht erreicht werden. Ebenfalls gesperrt wird die Ausfahrt Kaiserberg: Auch hier ist eine Abfahrt nicht möglich.

Für die Eisenbahnstrecke gilt von Sonntag, 15. August, 6 Uhr, bis Freitag, 20. August, 6 Uhr eine Vollsperrung in beide Richtungen, die Brücken 3 und 5 werden zum Einheben der Hilfsbrücken gesperrt. Die Züge des Fernverkehrs werden zwischen Dortmund beziehungsweise Gelsenkirchen und Duisburg beziehungsweise Köln umgeleitet.

In Bochum, Essen und Mülheim entfallen alle ICE-/IC-Halte. Einzelne Züge entfallen abschnittsweise. Es kommt zu veränderten Ankunfts- und Abfahrtszeiten sowie Fahrzeitverlängerungen von bis zu 20 Minuten. Ab Bochum bzw. Essen bestehen Umsteigeverbindungen zu den Hauptbahnhöfen Dortmund und Gelsenkirchen mit den Zügen des Nahverkehrs. Infos zu den aktuellen Fahrplänen gibt es ab sofort unter www.bahn.de/aktuell.

Im Anschluss an die Sperrung von Autobahn und Eisenbahnstrecke schließt die DB die Brücke an die Schienen wieder an. Dazu muss der Untergrund gebaut und verdichtet und Schienen und Schotter verlegt werden. Außerdem müssen die Oberleitungen wieder angeschlossen werden.

Eine Sperrung der Eisenbahnstrecke oder der Autobahn ist hierfür nicht mehr notwendig. Am Montag, 6. September, können die Hilfsbrücken dann für den Verkehr freigegeben werden. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte sei Baulärm leider nicht zu vermeiden, so die Bahn.

(mtm)